EnBW und Smatrics starten E-Flottenmanagement

Die 360-Grad-Flottenmanagementlösung für E-Fahrzeuge schließt Lademöglichkeiten am Unternehmen, an öffentlicher Ladeinfrastruktur sowie an der heimischen Wallbox der Mitarbeiter*innen mit ein.

Flotten flotter elektrifizieren: Die EnBW und Smatrix setzen mit einer Alles-aus-einer-Hand-Lösung nach und wollen Fuhrparkbetreibern den Einstieg in die E-Mobilität erleichtern. | Foto: EnBW/Chris Nolte-Kuhlmann
Flotten flotter elektrifizieren: Die EnBW und Smatrix setzen mit einer Alles-aus-einer-Hand-Lösung nach und wollen Fuhrparkbetreibern den Einstieg in die E-Mobilität erleichtern. | Foto: EnBW/Chris Nolte-Kuhlmann
Johannes Reichel

Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW hat gemeinsam mit dem E-Mobilitätsdienstleister Smatrics eine umfassende Flottenmanagementlösung für den elektrifizierten Geschäftsfuhrpark vorgestellt, der auch Fahrzeuge von Gästen, Besucher*innen und Privatfahrzeuge der Mitarbeiter*innen umfasst. Die sogenannte EnBW mobility+ 360° bietet neben schlüsselfertiger Infrastruktur und IT-Dienstleistungen auch Flottenmanagement-Komplettlösungen für Unternehmen und reicht vom Laden unterwegs über das Laden zuhause bis zum Laden im Unternehmen.

„Ein E-Auto muss da laden können, wo es steht. Neben öffentlichen Schnellladepunkten braucht es deshalb auch passende Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz, bei geschäftlichen Terminen und bei den Mitarbeitenden zuhause“, erklärt Timo Sillober, Chief Sales and Operations Officer bei der EnBW.

Der Partner Smatrics plant, installiert und betreibt direkt am Unternehmensstandort dabei die Ladeinfrastruktur für Mitarbeiter*innen und Besucher*innen und Unternehmen haben die Kontrolle über alle Ladevorgänge und volle Kostentransparenz bei der Abrechnung.

„Wir haben mit dem ersten österreichweit flächendeckenden Ladenetz im öffentlichen Bereich gezeigt, was Smatrics leisten kann“, erklärt Hauke Hinrichs, Geschäftsführer (CEO).

Neben dem Laden elektrischer Dienstfahrzeuge unterwegs an mehr als 200.000 Ladepunkten in neun europäischen Ländern bietet man auch eine Lösung für das Laden bei den Mitarbeitenden zuhause über eine Wallbox an. Dazu gehört ein einfacher Ladetarif für volle Kostentransparenz. Unternehmen können das Angebot sowohl für Dienstwagen als auch für private E-Autos von Kund*innen und Mitarbeitenden nutzen.

Mobilitätsportal verschafft Überblick

Ein weiteres Element der Lösung für Unternehmen ist auch das Smart Mobility Portal. Dieses ermöglicht den Kund*innen das einfache Management ihrer elektrifizierten Flotte und sorgt dabei auch für ein übersichtliches Ladekartenmanagement. Das Tool zeigt alle Ladevorgänge an der unternehmenseigenen Ladeinfrastruktur in Echtzeit an. Beginn und Ende von Ladevorgängen können über das Portal remote gesteuert werden, wirbt der Anbieter. Mit dem Portal verwaltet man Ladekarten sowie Flottenteilnehmer*innen und erstellt Auswertungen sowie Transaktionsübersichten.

„Durch den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur und attraktiven Förderungen profitieren Unternehmen stark von elektrifizierten Flotten. Der Umstieg auf Elektromobilität hat zudem Signalwirkung: Er demonstriert Innovationsbereitschaft und nachhaltiges Handeln im Unternehmen. Das erhöht die Attraktivität von Unternehmen für Partner und als Arbeitgeber“, wirbt Sillober weiter.

Der Energieversorger selbst hat an seinen eigenen Standorten hunderte Ladepunkte errichtet und ermöglicht so auch den eigenen Mitarbeiter*innen und ihren Besucher*innen elektrisches Laden direkt vor Ort.

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