EnBW: In Hannover kann man beim Laden saugen

Bei Hannover können E-Mobilist*innen beim Schnellladen schnell mal auch ihr Auto aussaugen und die Fußmatten reinigen.

Die neuesten Schnellladeparks von EnBW haben in der Regel eine Überdachung, die Solarzellen trägt. Von den neuen Serviceinseln gibt es offenbar noch keine Abbildung. (Foto: Endre Dulic/EnBW)
Die neuesten Schnellladeparks von EnBW haben in der Regel eine Überdachung, die Solarzellen trägt. Von den neuen Serviceinseln gibt es offenbar noch keine Abbildung. (Foto: Endre Dulic/EnBW)
Johannes Reichel
von Dietmar Fund

In Großburgwedel bei Hannover hat der baden-württembergischen Energieversorger EnBW den Bau seines 1.000sten Schnellladestandorts begonnen. In dem Schnellladepark sollen ab Anfang 2023 bis zu 32 Elektroautos mit bis zu 300 Kilowatt Leistung schnell aufgeladen werden können. Da auch ein solcher Schnellladevorgang einige Minuten dauert, sind die Schwaben auf die Idee gekommen, in Großburgwedel erstmals „Serviceinseln“ aufzustellen.

Damit ist gemeint, dass man während des Ladevorgangs mit einem Staubsauger das Fahrzeug aussaugen und in einem Fußmattenreiniger die Fußmatten wieder auf Vordermann bringen kann. Außerdem gibt es Druckluft-Reifenfüller zum Prüfen und Einstellen des korrekten Luftdrucks.

Die Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen könnten sich an solchen Stationen während des Ladevorgangs um einen von den Fahrgästen geschätzten sauberen Innenraum kümmern. EnBW betont im Übrigen, dass in Großburgwedel wie in den meisten Ladeparks die Ladepunkte so konzipiert seien, dass man mit einem Gespann laden kann, ohne den Anhänger vorher abzukoppeln. Wie gut das geht, dürfte allerdings auch von der Position der Ladebuchse am Fahrzeug abhängen.

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