EnBW HPC-Schnelllader A23: Elektrisch nach Dänemark düsen

In Tornesch an der A 23 Richtung Dänemark errichtet der baden-württembergische Energieversorger EnBW bereits den nächsten Schnellladepark.

Nordwärts stromern: In Tornesch an der A23 baut die EnBW einen Standort, der genau so groß sein wird wie der in Rutesheim. | Foto: EnBW/Endre Dulic
Nordwärts stromern: In Tornesch an der A23 baut die EnBW einen Standort, der genau so groß sein wird wie der in Rutesheim. | Foto: EnBW/Endre Dulic
Johannes Reichel
von Dietmar Fund

Ab Ende des Jahres sollen E-Mobilist*innen auf dem Weg in den hohen Norden auch in Tornesch schnell aufladen können. Möglich macht das der „Großladepark“ von EnBW, bei dem acht überdachte Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 300 kW zur Verfügung stehen. Wie an anderen Standorten des baden-württembergischen Unternehmens sind die Ladepunkte überdacht. Die Dachkonstruktion trägt Solarzellen, die zur Versorgung mit Ökostrom ihr Scherflein beitragen. Der Ladepark befindet sich etwa 30 Kilometer nördlich von Hamburg. Je nach Aufnahmeleistung lädt ein Fahrzeug während eines 20-minütigen Ladestopp Reichweite für bis zu 400 Kilometer.

„Wir rechnen bis 2030 mit einer Anzahl von 15 Millionen Elektroautos in Deutschland und gehen daher von einem Gesamtbedarf von 130.000-150.000 Schnellladepunkten aus. Mit den Fortschritten in der Schnellladetechnologie und unserem konsequenten Vorantreiben der Schnellladeinfrastruktur sehen wir diesem wachsenden Bedarf in Deutschland zuversichtlich entgegen“, erklärt Timo Sillober, Chief & Sales Operations Officer und Verantwortlicher für den Bereich Elektromobilität bei der EnBW. 

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