EnBW expandiert auch im Norden: HPC-Park Bispingen am Netz

Das Netz im Norden schließt sich mit den Standorten Bispingen und Lauenau weiter. 16 HPC-Ladepunkte stehen zur Verfügung.

Schneller Laden im Norden: Der Standort Bispingen bietet 16 HPC-Lader mit bis zu 300 kW Leistung und wie üblich Überdachung sowie eine eigene Energieversorgung per Photovoltaik. | Foto: EnBW
Schneller Laden im Norden: Der Standort Bispingen bietet 16 HPC-Lader mit bis zu 300 kW Leistung und wie üblich Überdachung sowie eine eigene Energieversorgung per Photovoltaik. | Foto: EnBW
Johannes Reichel

Der baden-württembergische Energieversorger EnBW hat auch in Norddeutschland eine Erweiterung seines HPC-Netzes vorgenommen und auf der A7 zwischen Hannover und Hamburg bei Bispingen einen Schnellladepark eröffnet. Am Standor stehen 16 HPC-Ladepunkte (High Power Charging) zur Verfügung, mit bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung. Damit sollen in 20 Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite im Akku sein, je nach Fahrzeuglader.

„Der Ladepark ist so konzipiert, dass wir auf den wachsenden Hochlauf an E-Autos jederzeit reagieren können: Wir können den Ladepark auf bis zu 40 Ladepunkte ausbauen“, ergänzt Timo Sillober, der als Chief Sales and Operations Officer bei der EnBW u.a. die Elektromobilität verantwortet.

Die Ladepunkte in Bispingen sind wie beim Anbieter üblich mit einer Photovoltaik-Anlage überdacht, was als Witterungsschutz und zur Stromgewinnung dient. Der Standort sei auch durch die Nähe zum „Verrückten Haus“, ein Museum für Reisende mit Kindern attraktiv. Damit verdichten die Schwaben die Schnellladeinfrastruktur in Niedersachsen und ganz Deutschland weiter. Bereits in wenigen Wochen soll ein weiterer Schnellladepark der EnBW in Niedersachsen bei Lauenau an der A2 in Betrieb gehen. Die beiden Ladeparks seien wichtige Knotenpunkte an den Fernverkehrsachsen A2 und A7 in Niedersachsen, meint Sillober. Mit Zwickau und Meerane gehen demnächst zwei Standorte in Sachsen in Betrieb, vor kurzem legte schloss man auch in Bayern mit Erkheim und Erlangen weitere Lücken im HPC-Netz. Ende 2021 hatte das Unternehmen am Kamener Kreuz einen der größten Schnellladeparks Europas in Betrieb genommen.

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