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EnBW eröffnet 25. HPC-Ladepark mit Solardach bei Leipzig

Der 25 Schnellladepark mit Solardach geht als Großstandort am Autobahnkreuz A9/B91 bei Weißenfels mit 16 Ladepunkten ans Netz.

Der Sonne entgegen: Bereits 25 HPC-Parks von EnBW mit Solardach zur Energieversorgung sind am Netz, neuerdings auch in Weißenfels. | Foto: EnBW
Der Sonne entgegen: Bereits 25 HPC-Parks von EnBW mit Solardach zur Energieversorgung sind am Netz, neuerdings auch in Weißenfels. | Foto: EnBW
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Johannes Reichel

Im Dreiländereck von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hat der Baden-Württembergische Energieversorger EnBW jetzt seinen 25 Schnellladepark mit Solardach eröffnet. Der neue Standort in Weißenfels ist bereits der 25. große Schnellladepark mit Solardach der EnBW. Er liegt direkt an der Autobahnanschlussstelle A9/B91 in etwa auf halber Strecke zwischen Berlin und Nürnberg. Damit erweitert das Energieunternehmen das HPC-Netz im Osten der Republik und ergänzt etwa die Standorte in Zwickau und Meerane.

„EnBW Schnellladeparks an Fernverkehrswegen sind ein zentraler Bestandteil unserer Ausbaustrategie und ein sichtbares Zeichen, dass die Mobilitätswende immer weiter voranschreitet. Wir betreiben bereits heute das größte Schnellladenetz in Deutschland. Und für den weiteren Ausbau investieren wir jedes Jahr deutlich mehr als 100 Millionen Euro", erklärt Colette Rückert-Hennen, Vorständin bei der EnBW.

Der neue Ladepark 40 Kilometer südlich von Leipzig ist mit 16 hochmodernen sogenannten High-Power-Chargern (HPC) ausgestattet. Volker Rimpler, der als Vice President Construction & Rollout E-Mobilität den bundesweiten Ausbau der Schnellladeinfrastruktur bei der EnBW verantwortet, verweist auf die Leistung der Schnellladepunkte von bis zu 300 Kilowatt. Während eines 20-minütigen Ladestopps können Fahrzeuge, je nach Fahrzeugtyp, bis zu 400 Kilometer Reichweite laden, eine Strecke nach Prag oder zur Mecklenburgischen Seenplatte.

Die Baden-Württemberger betreiben den Schnellladepark in Weißenfels, wie alle ihre eigenen Ladestandorte, mit 100 Prozent Ökostrom. Dieser wird zum Teil durch die eingebauten Photovoltaikanlagen der Überdachung des Ladeparks generiert. Die Anlage generiert dabei 18,5 kWp (Kilowatt Peak). Aktuell sind über 900 Schnellladestandorte mit mehr als 3.400 Schnelladepunkten von EnBW in Betrieb. Bis 2030 will das Unternehmen diese Zahl auf 30.000 nahezu verzehnfachen. Man decke damit einen relevanten Anteil des bis dahin benötigten Bedarfs an öffentlicher Ladeinfrastruktur. Dieser liegt aus Sicht des Anbieters bis Ende des Jahrzehnts bei 130.000 bis 150.000 Schnellladepunkten. Durch Fortschritte in der Schnellladetechnologie seien die in diesem Zusammenhang oft genannten eine Million Ladepunkte mittlerweile veraltet, befindet der Betreiber.

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