EnBW: Auch in Petersberg geht ein Hyper-Hub ans Netz

An der A9 südlich von Leipzig schließen die Schwaben weitere Lücken im HPC-Netz. Auch E-Gespanne wurden hier mitgedacht.

Längs lang: Auch E-Gespanne können in Petersber südlich von Leipzig Strom nachfassen. | Foto: EnBW
Längs lang: Auch E-Gespanne können in Petersber südlich von Leipzig Strom nachfassen. | Foto: EnBW
Johannes Reichel

Der Baden-württembergische Energieversorger EnBW bleibt weiter am Drücker und hat jetzt einen Schnellladepark in Eisenberg bei Petersberg, rund 70 Kilometer südlich von Leipzig eröffnet. Der Standort bietet zwölf Schnellladepunkte, an denen E-Autos mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt laden können, sprich in zwanzig Minuten eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern.

„Wie alle großen Standorte ist auch Petersberg mit einer Photovoltaikanlage überdacht. Das schützt die Nutzer*innen einerseits vor Witterung, gleichzeitig können wir so einen Teil der Energie zum Betreiben des Ladeparks direkt vor Ort gewinnen“, skizziert Timo Sillober, der als Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW den Ausbau des Schnellladenetzes verantwortet.

Durch die Möglichkeit quer zu parken und dabei zu laden, können auch E-Gespanne am Standort laden, wirbt der Anbieter weiter. Perspektivisch könne die Kapazität des Standorts auf 24 Schnellladepunkte erhöht werden. Wie üblich wird in den E-Autos auch in Petersberg 100 Prozent Ökostrom geliefert. Im Schnellladenetz sind große Standorte wie Petersberg strategische Knotenpunkte, die E-Mobilität auch für den Fernverkehr ermöglichen. Vor kurzem gingen in Erlangen und Erkheim bei Memmingen zwei Schnellladeparks in Bayern in Betrieb. Mit Bad Kissingen-Oerlenbach und Herleshausen den Bau sind zwei weiterere Standorte avisiert. Zeitnah sollen mit den Standorten in Zwickau und Meerane zwei weitere überdachte Schnellladeparks in Sachsen ans Netz gehen.

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