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eMove360°: Phoenix Contact organisiert das Lademanagement

Neue Software soll Kunden zur der Ladehardware passendes Lademanagement für ihre aktuelle Infrastruktur ermöglichen. Neuer Schnellladestecker lieferbar.

Clever und schnell: Phoenix Contact liefert nicht nur Schnellladetechnik, sondern jetzt auch ein intelligentes Lademanagement. | Foto: J. Reichel
Clever und schnell: Phoenix Contact liefert nicht nur Schnellladetechnik, sondern jetzt auch ein intelligentes Lademanagement. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der Elektrotechnikspezialist Phoenix Contact aus Blomberg hat zur Messe eMove360 eine neue Software für intelligentes Lademanagement im Fuhrpark vorgestellt. Die sogenannte EV Charging Suite soll alle Funktionen bündelt, die Ladeparkbetreiber benötigen und bildet die Schnittstelle zwischen Fahrer, Ladepark- und Netzbetreiber sowie Abrechnungsanbieter. Neben einem Lastmanagement unterstützt sie eine komfortable Verwaltung der Ladepunkte und Nutzer, verschiedene Autorisierungsmethoden sowie eine verbrauchsgerechte Abrechnung über den Backend-­Anbieter, skizziert der Hersteller weiter. Die Software berücksichtigt selbstredend auch DC-Schnellladesysteme. "Für Neueinsteiger in die Elektromobilität geht es erst einmal darum zu sehen, was auf Basis ihrer vorhandenen Netzinfrastruktur im Fuhrpark möglich ist, ohne größere infrastrukturelle Ausbauten. Es geht um die clevere Nutzung der vorhandenen Stromressourcen. Das wollen wir mit der Suite unterstützen", beschreibt ein Vertreter des Herstellers am Stand. So berücksichtige die Software etwa auch längere Fahrzeugstandzeiten in Parkhausanlagen und verteilt die vorhandenen Strommengen auf intelligent auf die Haltedauer.

Bereits im vergangenen vorgestellt, jetzt aber lieferfähig hat der Hersteller den HPC-Ladestecker nach CCS-Standard, mit dem Fahrzeugsakkus in nur drei bis fünf Minuten für 100 Kilometer Reichweite beladen sein sollen. Der Hochleistungs-Ladestecker verfügt über eine intelligente Kühlung im Stecker sowie in der Leitung, er erlaubt einen Ladestrom von 500 A bzw. eine Ladeleistung von 500.000 W. Ergänzt wird hier eine bauraumspezifische Kühleinheit, bestehend aus Kühlaggregat und Kühlkreislauf. " Mit dieser technologischen Neuentwicklung liefern wir die Antwort auf die Forderung nach immer kürzeren Ladezeiten. Schließlich sind letztere ein wesentlicher Schlüsselfaktor für die Alltagstauglichkeit und Akzeptanz der Elektromobilität in unserer Gesellschaft", erklärte der Hersteller zu dem System.

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