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eMove360°: NewMotion startet ins V2G-Laden

Auch der Ladespezialist aus den Niederlanden forciert die Option bidirektionalen Ladens mit einer neuen Box vor dem Hintergrund eines Pilotversuchs in Amsterdam.

Hat zwei Seiten: NewMotion steigt ins bidirektionale Laden ein. | Foto: J. Reichel
Hat zwei Seiten: NewMotion steigt ins bidirektionale Laden ein. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der niederländische Ladeinfrastrukturspezialist NewMotion hat zur Messe eine Anlage für bidirektionales Laden vorgestellt. Der Stromwandler soll etwa auch dazu dienen, bei heimischen Photovoltaikanlagen Strom direkt in den Fahrzeugakku zu speisen, heißt es am Stand. "Unser Ziel ist es, Energie so wenig wie möglich brachliegen zu lassen und möglichst direkt wieder zu nutzen", erklärte ein Vertreter der Firma. Bereits seit Februar hat der Anbieter die nach eigenen Angaben weltweit ersten Ladestationen installiert, die durch die Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) Elektroautos laden und zugleich Elektrizität in das Stromnetz zurückspeisen. Man ist damit Teil eines V2G-Pilotprojekts in Amsterdam und kooperiert mit der Netzgesellschaft Alliander, dem Technologieunternehmen Enervalis und der Innovationsplattform Amsterdam Smart City. Mit der V2G-Technologie könne der in den Batterien von Elektroautos gespeicherte Strom in Zeiten hohen Strombedarfs in das Stromnetz zurückgespeist werden. Ist der Strombedarf niedrig, werden die Elektroautos geladen, skizziert der Anbieter weiter. Künftig könnten Elektroautofahrer, die die V2G-Technologie nutzen, eine Rückzahlung für den Strom, den sie in das Netz zurückgespeist haben, erhalten. Zusätzlich können Netzbetreiber die Speicherkapazität von Elektroautos nutzen, um Spitzen und Täler bei Energieangebot und -nachfrage auszugleichen. Das Pilotprojekt in Amsterdam ist Teil des City-Zen-Programms, das darauf abzielt, energieeffizientere Städte zu schaffen.

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