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eMove360°: Mennekes launcht Plug & Charge und geht eichrechtskonform

Ladetechnikspezialist erweitert sein Programm um eine Plug&Charge-Lösung samt neuer Säule und stellt Eichrechtskonformität sicher.

Mehr Lade-Komfort: Mennekes bringt eine Plug&Charge-Lösung, die das Kartenwirrwar beendet. | Foto: J. Reichel
Mehr Lade-Komfort: Mennekes bringt eine Plug&Charge-Lösung, die das Kartenwirrwar beendet. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der sauerländische Ladetechnikspezialist Mennekes hat zur Messe in München eine neue Plug&Charge-Lösung präsentiert, die auch eine komplett neue Ladesäule umfasst. Das neue System ermöglicht die Karten- oder App-unabhängige Autorisierung an der Ladestation. Sobald das Ladekabel eingesteckt ist, startet die Übertragung der zur Autorisierung nötigen Daten. Diese würden automatisch geprüft und der Ladevorgang gestartet. Die Abrechnungsvorgänge erfolgten im Hintergrund, wirbt der Anbieter für das neue ISO 15118-gemäße Feature, das den Komfort deutlich erhöhen soll. Zugleich stellt man eine komplett neu gestaltete und entwickelte Ladesäule vor, bei der die Plug&Charge-Option integriert ist. Sie verfügt über ein integriertes Modem, ist ausgestattet mit eichrechtskonformer Technik, einer Lastmanagementfunktion und zwei Typ-2-Anschlüssen mit jeweils 22 kW AC-Leistung. Der Benutzer wird über ein LED-Infofeld durch die Bedienung geführt. Zusätzlich gibt es aber weiterhin eine App sowie einen RFID-Leser für Fahrzeuge ohne die entsprechende Ausstattung. Auf Plug&Charge-Standard wird zudem die bewährte Amtron-Wallbox gebracht, die über einen 11-kW-Typ-2-Anschluss, wahlweise mit Kupplung 22-kW-Anschluss und ebenfalls Modemübertragung, Lastmanagement und LED-Infofeld verfügt. Das Modell zielt insbesondere auf Kunden im privaten oder halböffentlichen Bereich, die Contracting-Modelle oder die Abrechnung von Dienstfahrzeugen nutzen wollen. 

Genau genommen: Eichrechtskonformität schafft Sicherheit

Zudem weist der Anbieter auf die Eichrechtskonformität gemäß dem deutschen Mess- und Eichgesetz seiner Säulen hin, mit denen sich in Anbindung an geeignete Abrechnungssoftware, wie etwa chargecloud oder die von Menneks eigenentwickelte Transparenzsoftware, eine Abrechnung exakt nach geladener Energie realisieren lässt. Die neuen Mennekes-Säulen der Baureihen "Premium" und "Smart" rüstet der Hersteller direkt mit der eichrechtskonformen Technik aus. Ältere Modelle der Reihen ließen sich einfach nachrüsten mittels Umrüstkits und Softwareupdates. Der Vorteil der Mennekes-Lösung gegenüber der lokalen Speicherung der Daten in der Säule sei, dass sogenannte Fahrstromanbieter (eMobility-Provider) bei Bedarf die Daten an ihre Kunden senden können. Diese hätten die Möglichkeit, mittels kostenlos downloadbarer Transparenzsoftware die Richtigkeit der Datensätze zu überprüfen. Das könnte zeitlich und örtlich unabhängig geschehen. Außerdem seien die Daten auf diese Art vor Verlust durch Vandalismus an der Säule geschützt. Damit könne man den Kunden Rechtssicherheit geben und sie vor etwaiger Nacheichpflicht und etwaigen teuren Neuinvestitionen in die Ladetechnik schützen, wirbt der Anbieter für sein System.   

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