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eMove360° expandiert nach Asien und verzeichnet Anmelderekord

Kooperation mit der Spezialmesse für Compositwerkstoffe in Seoul ermöglichte den Sprung mit dem Messekonzept in den fernen Osten. Positive Stimmung für kommende Ausgabe der E-Mobilitätsmesse.

Go East: Die eMove360 nimmt den asiatischen Markt ins Visiert und dockt bei der Composit-Messe JEC in Seoul an. | Foto: COEX
Go East: Die eMove360 nimmt den asiatischen Markt ins Visiert und dockt bei der Composit-Messe JEC in Seoul an. | Foto: COEX
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Johannes Reichel

Die MunichExpo hat mit ihrem Messeformat eMove360° eine Expansion nach Fernost angekündigt. Die eMove360° ASIA Messe & Konferenz für Mobilität 4.0 soll vom 13. bis zum 15. November parallel zur Leitmesse für Faserverbundwerkstoffe JEC Asia 2019 stattfinden. Schauplatz ist das COEX-Messegelände in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul stattfindet. Der Schwerpunkt soll für den Beginn auf der Konferenz liegen, es gebe aber auch bereits 30 Aussteller, die ihr Kommen angekündigt hätten, erklärte MunichExpo-CEO Robert Metzger bei einer Veranstaltung in München. Die Konferenz widmet sich den Schlüsselthemen der Elektromobilität, Charging & Energy, Battery &Powertrain sowie Elektrische & Autonomous Mobility Trends. Die Parallelmesse soll Ausstellern eine Plattform bieten, um insbesondere Ingenieure aus der Automobil-, Energie- und Infrastrukturbranche zu erreichen.

Unternehmen aus dem Bereich New Mobility haben die Möglichkeit, ihre Lösungen für die Mobilität von morgen einem internationalen Fachpublikum in einem der wichtigsten Märkte in dieser Region vorzustellen.

"Asiatische Hersteller – aus Korea, Japan, aber auch aus China – dominieren den internationalen Fahrzeugmarkt, die marktführenden Batteriehersteller sind mit wenigen Ausnahmen ebenfalls in der Region ansässig", begründet der Veranstalter den Schritt.

Zudem verweist man auf Asien als riesigen Absatzmarkt für die weltweite Verbreitung der Elektromobilität. "Die beiden Schwerpunkte Verbundwerkstoffe und Materialien sowie Elektromobilität und Autonomes Fahren ergänzen sich perfekt: Kernthema der E-Mobilität ist die Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge", meint Metzger.

Großer Bedarf an Leichtbaukonzepten

Er sieht einen großen Bedarf an innovativen Werkstoffen und neuen Leichtbaukonzepten. Die JEC ASIA bietet ein ideales Umfeld, denn allein im vergangenen Jahr besuchten rund 7000 Ingenieure - hauptsächlich aus Asien - die Messe. Über die Kooperation mit der KEVA will der Veranstalter zudem als Türöffner für seine Aussteller aus dem Bereich Elektromobilität und autonomes Fahren fungieren, um in Seoul einen erfolgreichen Einstieg und Kommunikationskanal in den asiatischen Markt zu schaffen. "Ich sehe hier großes Potenzial, um zusammen zu wachsen und den asiatischen Markt zu erschließen ", glaubt Robert Metzger.

Eric Pierrejean, CEO der JEC Group, sieht beim Übergang zur Elektromobilität, aber auch zu alternativen Energiequellen wie Wasserstoff sowie bei der Konnektivität und Autonomes Fahren eine entscheidende Rolle bei den Verbundwerkstoffen.

"Sie ermöglichen nicht nur Leichtbau und ultimative Gestaltungsfreiheit, sondern auch die Integration neuer Funktionen wie Konnektivität, Batteriegehäuse und Isolierung für Elektroautos oder Kraftstofftanks für Wasserstoff- und CNG-Fahrzeuge", meint der JEC-Chef. 

eMove360 in München mit Rekord bei den Anmeldungen

Im Hinblick auf die europäische Ausgabe in München (15.-17. Oktober) blickt der Veranstalter sehr zuversichtlich nach vorn. Man freue sich über einen Umsatzrekord bei den Anmeldungen und neue Partnerschaften.

„An diesem erneuten Zuwachs zeigt sich, dass unser Messe-Konzept, sich einzig und allein auf die E-Mobilität zu konzentrieren und sie nicht als Randbereich von Energie-, Auto- oder Industriemessen zu sehen, die richtige Lösung ist“, glaubt sich Robert Metzger.

Diese werde noch gestärkt durch Kooperationen mit renommierten Partnern, wie etwa VDE Renewables, einer 100-prozentigen VDE-Gesellschaft, deren Aufgaben die Geschäftsentwicklung und das Projektmanagement für Zertifizierungen und andere Dienstleistungen im Bereich der Qualitätssicherung im weltweiten Markt für erneuerbare Energien sind. Innerhalb dieser Kooperation findet etwa im Vorfeld der Messe ein Workshop statt zum Thema Lifecycle von Batterien und nachhaltiger Herstellung, der auch in einem White Paper münden soll. 

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