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eMove360°: Baywa organisiert Einstieg in den E-Fuhrpark

Unter dem Motto "Lösungen statt Produkte" startet das im Agrarbereich starke Handelskonzern ein neues Angebot, das Fuhrpark den Ein- und Umstieg in die E-Mobilität komplett organisiert, vom Fahrzeug bis zur Ladesäule

Komplettpaket: Baywa präsentierte zur Messe ein neues Angebot für den Einstieg in den Elektro-Fuhrpark, das alles aus einer Hand bieten will. | Foto: J. Reichel
Komplettpaket: Baywa präsentierte zur Messe ein neues Angebot für den Einstieg in den Elektro-Fuhrpark, das alles aus einer Hand bieten will. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Unter dem Motto "Lösungen statt Produkte" hat der Handels- und Dienstleistungskonzern Baywa auf der eMove360 in München ein umfangreiches E-Mobilitätsangebot vorgestellt. Das soll Fuhrparkbetreibern angefangen bei der Flottenanalyse über die Ladeinfrastruktur und die Strombetankung bis zur Fahrzeugbeschaffung alle Leistungen bieten, die man für den Einstieg in die E-Mobilität braucht. "Kunden können zu uns kommen und sich erst einmal mit unserer Flottenanalyse für ihren konkreten Fall informieren, ob und wann sich die E-Mobilität bei ihnen lohnt", skizziert eine Mitarbeiterin am Stand auf der Messe. Ergebnis der Analyse ist eine TCO-Rechnung, auf der wiederum die Empfehlung für passende Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur erfolgt. Auch über die Möglichkeiten der staatlichen und kommunalen Förderung informiert die Baywa-Beratung. Fahrzeugseitig arbeitet der Konzern für seinen E-Mobilitätsdienst mit zwei Autohändlern zusammen, die mehrere Fabrikate vertreiben. Ziel sei es, dem Kunden alles aus einer Hand zu liefern, heißt es am Stand dazu. 

Portfolio von der Ladesäule über Tankkarte bis zur Abrechnung

Das umfasst etwa auch die Einbindung von Photovoltaikanlagen oder Solar-Carports, ein Bereich, in dem der Anbieter in seinem Konzernbereich Energie aktiv ist. Hier ließen sich etwa auch fuhrparkbezogene Batteriespeicher als Puffer integrieren. Vor allem auch bei der Auswahl der richtigen Ladeinfrastruktur will man sich mit dem Angebot nützlich machen. Das Portfolio von Baywa umfasst neben AC-Normalladern bis 22 kW auch Wallboxen von 3,7 bis 11 kW sowie DC-Schnellladevorrichtungen von 60 bis 300 kW. Zum Portfolio gehört etwa auch ein mit Ubitricity entworfenes SmartCable und ein Socket, mit dem sich die Trennung von privaten und dienstlichen Stromflüssen vornehmen lässt. Für den Dienstwagen zu Hause bezogener Strom werde so nicht der Haushaltsstromrechnung, sondern der des Arbeitgebers zugeordnet, erklärt eine Mitarbeiterin. Zum Tanken an öffentlichen Säulen stellt der Anbieter seine vorhandene Tankkarte als "Hybrid"- oder eine eigene Ökostromversion zur Verfügung. Damit lasse sich an 8.000 Hubject-Ladepunkten in Deutschland und Europa Strom beziehen, mit der Hybrid-Karte in gemischten Fuhrparks auch fossiler Sprit an den 2.500 Baywa-Tankstellen. Das SmartCable sorgt zudem auch dafür, dass an öffentlichen Säulen bezogener Strom auf einer Rechnung für das Fahrzeug registriert und ausgewiesen wird. Auch das Last- und Roamingmanagement, die Prüfung der Anlagen, die Abrechnung sowie die Lieferung von Ökostrom inkludiert der Anbieter in seine Dienstleistung.

Mit dem Angebot will der Handelskonzern auch von seiner Position im Agarbereich profitieren, wo man schon seit längerem nicht zuletzt als Photovoltaikpartner für landwirtschaftliche Betriebe fungiert. Insgesamt könnten Kunden mit dem Baywa-Angebot so ihre Energieautarkie stärken und neue Geschäftsmodelle erschließen, heißt es weiter.

Was bedeutet das?

Es war durchaus eine kleine Überraschung, Baywa als Aussteller auf der eMove360 zu entdecken. Aber beim zweiten Nachfragen ergibt das durchaus Sinn: Der erfahrene Anbieter von Tankkartenlösungen, Ökostrom oder Photovoltaik schnürt ein cleveres Paket ergänzt um E-Mobilitätsberatung und Fahrzeugauswahl sowie Ladekarte, Abrechnung und Ladeinfrastruktur, das bisher ziemlich singulär am Markt sein dürfte - auch wenn manche Fahrzeughersteller immer vom "Ökosystem" Elektromobilität reden, das man den Kunden anbieten wolle. Genau das tut jetzt das Agarhandels- und Dienstleistungsunternehmen Baywa. Alles aus einer Hand? Das klingt spannend und könnte den Einstieg in den Elektro-Fuhrpark wirklich erleichtern. Wir sind gespannt, ob das Baywa-Paket auch aufgeht.

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