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eMove360°: ABB erhöht die Spannung auf 920 Volt

Die überarbeitete Version der DC-Ladesäule Terra 54 und Terra 54 HV soll höhere Spannung mit besserem Abrechnungshandling und Konnektivität verbinden.

Mehr Dampf: Die neue DC-Ladesäule Terra 54 HV baut vor für höhere Spannungen. Sie wird ergänzt von einer DC-Wandanlage (hinten). | Foto: J. Reichel
Mehr Dampf: Die neue DC-Ladesäule Terra 54 HV baut vor für höhere Spannungen. Sie wird ergänzt von einer DC-Wandanlage (hinten). | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der schweizer Multikonzern und Ladeinfrastrukturspezialist ABB hat eine neue Version seiner DC-Schnellladesäule vorgestellt. Die Terra 54 und Terra 54 HV genannte Neuauflage des bisherigen Bestsellers im DC-Bereich soll Spannungen von 150 bis 920 Volt abdecken und damit gewappnet für die rasch entwickelnde Ladetechnik bei Elektroautos sein, zugleich aber "abwärtskompatibel" für aktuelle 500-Volt-Fahrzeuge. Das System soll speziell für öffentliche Ladeanlagen und Parkplätze geeignet sein, auf denen Schnellladung unabdingbar sei. "Mit der neuen Säule stellen wir uns zukunftssicher auf. Die Tendenz geht in Richtung 800 Volt Spannung, da wollen wir vorne mit dabei sein. Mit dieser Säule könnte man sogar Busse laden", erklärte Frank Mühlon, Geschäftsbereichsleiter eMobility Lade-Infrastruktur bei ABB gegenüber VISION mobility.

Dank der flüssigkeitsgekühlten Kabel bleibe der Stecker einfach zu handhaben. Zudem wurde die Aufnahme für den Connector verbessert. Das hellere Display ist auch bei Sonneneinstrahlung besser ablesber. Ergänzt wurden zudem als Option CCV- oder Nayax-Zahlterminals für die Nutzung in verschiedenen Ländern, mit denen die Nutzer auch nur per kW-Stunde bezahlen können. Darüber hinaus wurde die Leistungselektronik für eine höhere Zuverlässigkeit und die Zugänglichkeit für die Wartung verbessert. Auch an der Konnektivität haben die ABB-Ingenieure gearbeitet. So lassen sich jetzt die Konnektivitätsdienste der ABB Ability nutzen, ein Ether-net-basiertes Interface erlaubt die kabellose Integration von lokalen Applikationen und ins vorhandene Lademanagement und Ladesäulenmonitoring. Neben der Säule feierte auch eine 920-Volt-Wallbox Premiere in München.

ABB-Ladeinfrastrukturspezialist Mühlon rechnet generell mit einer langsam, aber stetig wachsenden Nachfrage auch im Ultraschnellladebereich. Insbesondere in Deutschland sieht er hier einen starken Aufholbedarf, unter anderem mit dem Aufbau des Ionity-Schnellladenetzes entlang der Autobahnen steige aber auch hier das Angebot sukzessive.  

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