eMove 360°: Wallbox erweitert Portfolio massiv

Die Spanier brennen in München ein Neuheitenfeuerwerk ab. 

Großer Schritt: Wallbox-Sales Director Thomas Ludwig mit dem CEO und Wallbox-Gründer Enric Asunción (v.l.). | Foto: G. Soller
Großer Schritt: Wallbox-Sales Director Thomas Ludwig mit dem CEO und Wallbox-Gründer Enric Asunción (v.l.). | Foto: G. Soller
Gregor Soller

Wallbox geht in Sachen Ladetechnik den umgekehrten Weg wie viele andere Hersteller: man kommt vom Privatmarkt, orientiert sich aber immer stärker in Richtung B2B-Geschäft. Größter Neuzugang ist sicher die fexibel aufgebaute schlanke Schnellladesäule, die sich mit bis zu vier 25-kW-Einheiten bestücken lässt und so bis zu 100 kW Ladeleistung bringt. Sehr aggressiv ist aber laut Sales Director Thomas Ludwig Preis: Ab Werk möchte man sie Interessenten in 50-kW-Ausführung für weniger als 8.000 Euro netto anbieten können.

Außerdem legte man bei den Business-Anwendungen mit der „Copper 2“ nach, die laut Account Executive Stefanie Ruebig auch eichrechtskonform geliefert werden soll. das ist zwar ein typisch „deutsches“ Thema, aber interessant auch für alle anderen Märkte.

Das Volumen machen nach wie vor extrem kompakt bauenden die Pulsar- und Pulsar+-Wallboxen, die ihr Update over the Air erhalten. Sollte kein Wifi (zum Beispiel in Tiefgaragen) vorhanden sein, kann man es auch per Bluetooth aufspielen. Die Pulsar+ bietet darüber hinaus noch einen Gleichstromschutz.

Aber auch im DC-Bereich legt man nach: Hier feierte in München ein neuer Prototyp Premiere, der im Laufe der Zeit noch für dreiphasiges Laden ertüchtigt werden soll und als DC-Lader für den Home-Einsatz konzipiert wurde. Außerdem ist die neue DC-Chargingbox vollständig auf bidirektionales Laden ausgelegt. Die dafür entwickelte bidirektionale Umrichtertechnik ermöglicht die Interaktion zwischen Stromgenerierung, Speicherung und Laden des E-Fahrzeugs zu Hause. Der DC-Lader soll Vehicle-to-Home (V2H) und Vehicle-to-Grid (V2G) Energieeinspeisungen können. 

Und last but not least entwickelte man auch die Software weiter, „Mywallbox“ genannt. Es sollen für die teureren Versionen Features wie Stimmerkennung und später sogar Services auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) hinzugefügt werden. Außerdem soll die Software noch zuverlässiger laufen. Ebenso wird man auch das B2B-Softwarepaket respektive –backend optimieren.

Was bedeutet das?

Wallbox nutzte die eMove 360°, um eine Fülle von neuen Innovationen zu präsentieren – darunter auch News für das B2B-Business und DC-Schnellladen.

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