eMove 360°: Mennekes ergänzt sein Portfolio

Auch Mennekes hat die eMove 360° genutzt, um die letzten Neuentwicklungen hinsichtlich Hard- und Software zu präsentieren.

Neben der professionellen Amedio-Lösung entwickelt Mennekes auch die Amtron-Reihe weiter und setzt bei der Software auf Chargecloud. | Foto: G. Soller
Neben der professionellen Amedio-Lösung entwickelt Mennekes auch die Amtron-Reihe weiter und setzt bei der Software auf Chargecloud. | Foto: G. Soller
Gregor Soller

Bei den Amtron-Wallboxen erweiterte man das Programm zuletzt um die Amtron Cpompact speziell für die Privatanwender. Auch Mennekes sieht hier laut Fachberater Jürgen Hauke vor allem für 2020 noch großes Potenzial. Die Compact bietet bis zu 11kW Ladeleistung und baut möglichst kompakt, um auch in engen Stellmöglichkeiten wenig Platz wegzunehmen. Viele Kunden bevorzugen zu Hause fest angeschlossene Kabel mit Stecker, was das Handling zum Auto hin erleichtert. Entsprechend bietet die „Compact“ ein fünf Meter langes Kabel mit Typ2-Stecker. Eine Autorisierung spart man sich hier.  Wichtig: Die Compact kann Ladeleistungen von 3,7 kW (einphasig) bis zu 11 kW (dreiphasig) bedienen. Sämtliche Statusinformationen sollen jederzeit leicht ablesbar sein.

Auch für Sicherheit ist gesorgt: Die Amtron Compact bietet einen IP54 Gehäuse-Schutzgrad an, der eine Installation des Homechargers auch im Außenbereich sicherstellt. Im Gehäuse wird die Temperatur erfasst, um Überhitzungsschutz zu gewährleisten. Im Standby-Modus soll der Stromverbrauch der Wallbox besonders gering sein (ca. 1W). Eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung zum Personenschutz und ein einfaches Lastmanagement als zusätzlichen Schutz für die Hausinstallation runden die Schutzeigenschaften ab. Außerdem achtete man auf eine leichte Montage: So lässt sich die Einführung der Stromleitung sowohl von oben, als auch von unten oder von hinten umsetzen. Die beigelegte Bohrschablone mit integrierter Wasserwaage ermöglicht eine einfache Ausrichtung und Montage. Die Preise starten im Handel bei knapp 670 Euro brutto.

Die Software rüstet man durch „Chargecloud“ auf – eine White-Label-Lösung, die vor allem auf Fuhrparks und Flotten zielt und laut Account-Manager Raphael Floegel das komplette Datenmanagement sichtbar macht und bei Bedarf bis auf die „tausendstel Kilowattstunde genau“ anzeigen könnte, wie viel Strom geladen wurde. Auch hier bietet man schlanke Tarife an: Zu den 15 Euro Grundgebühr startet die Chargecloud ab 7,95 Euro monatlich pro Ladezugang.

Wichtig ist Floegel hier immer, dass das Backend systemoffen ist. So können auch andere Wallboxhersteller in die Chargecloud eingebunden werden, gleichzeitig kann man auch die Mennekes-Hardware mit anderen Softwaresystemen verbinden.

Was bedeutet das?

Der Privatmarkt bleibt auch für Mennekes wichtig, gleichzeitig rüstet man die Software (systemoffen) auf, um im B2B-Bereich saubere Abrechnungslösungen zu schaffen.

Printer Friendly, PDF & Email