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Elektromobilität: Mazda kooperiert mit Panasonic

Die Mazda Motor Corporation hat gemeinsam mit Panasonic Energy Co., Ltd, einem Tochterunternehmen der Panasonic Gruppe, die Belieferung mit zylindrischen Lithium-Ionen-Batterien für künftige Fahrzeuge beschlossen.

Es werden nicht genau diese Rundzellen des Fotos sein - aber Mazda wird Akkutechnik von Panasonic nutzen. | Foto: Mazda
Es werden nicht genau diese Rundzellen des Fotos sein - aber Mazda wird Akkutechnik von Panasonic nutzen. | Foto: Mazda
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Gregor Soller

Aktuell scheint Mazda die Elektromobilität zwar noch zögerlich anzugehen, doch auch in Hiroshima plant man verstärkt elektrisch. Weshalb man jetzt mit Panasonic „partnert“: Die beiden Konzerne haben die Gespräche über den Aufbau einer mittel- bis langfristigen Partnerschaft zur Lieferung der Hochvoltspeicher für Automobile bereits im Juni 2023 aufgenommen.

 

Hintergrund: Der Der MX-30 setzt noch auf prismatische Zellen setzt, wie im Bild zu sehen, plant man perspektivisch aber konkret mit „zylindrischen Lithium-Ionen-Autobatterien“ erwähnt. Interessant zu wissen: Panasonic fertigt unter anderem auch für Tesla Rundzellen im 2170-Format und inzwischen auch 4680-Zellen. Diese großvolumigen Rundzellen sollen derzeit in Japan auf einer Pilotlinie gebaut werden, die Serienfertigung ist dann in den USA geplant. Dort baut Panasonic eine neue Fertigung in Kansas auf, wo bisher allerdings nur die Produktion von 2170-Zellen bestätigt ist. Masahiro Moro, Direktor und Senior Managing Executive Officer von Mazda erklärte:

„Im Rahmen unserer Elektrifizierungsinitiativen arbeitet Mazda mit seinen Partnern in drei Phasen zusammen, um flexibel auf Änderungen in regulatorischen Trends, Verbraucherbedürfnissen und anderen Bereichen zu reagieren.“

Mit der nun unterzeichneten Vereinbarung bekräftigen Mazda und Panasonic ihr Engagement zur Lösung verschiedener gesellschaftlicher Herausforderungen. Dazu gehören die Bekämpfung der globalen Erwärmung, die Förderung eines nachhaltigen Wachstums in der Automobil- und Batteriebranche, die Sicherung lokaler Arbeitsplätze und die Förderung junger Talente. Weitere Einzelheiten zur neuen Partnerschaft sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Was bedeutet das?

Auch wenn Mazda aktuell eher für neue Reihensechszylinder und Wankelmotoren bekannt ist – so plant man doch künftig auch elektrisch. Und holt sich mit Panasonic einen anerkannten Akkuspezialisten aus Japan mit an Bord. Man darf gespannt sein, zumal auch Subaru ein ähnliches Abkommen mit Panasonic unterzeichnet hat. Und für Subaru ist der US-Markt extrem wichtig.

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