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Elektrifiziert: Der neue Hyundai Kona Elektro

Hyundai nennt eine Reichweite von bis zu 470 Kilometer nach WLTP-Zyklus.

Den neuen Kona Elektro bietet Hyundai in zwei Leistungsstufen an. | Foto: Hyundai
Den neuen Kona Elektro bietet Hyundai in zwei Leistungsstufen an. | Foto: Hyundai
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Gregor Soller

Die Hyundai-Zentrale in Offenbach ist momentan immer wieder Bühne für neue, alternativ angetriebene Fahrzeuge: Nach dem Brennstoffzellen-SUV Nexo stand jetzt der Kona Electric im Rampenlicht. Das elektrisch angetriebene SUV im B-Segment und kommt in zwei Leistungsvarianten mit einer maximalen Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach dem neuen WLTP-Zyklus. Äußerlich unterscheidet sich die Elektroversion von den verbrennenden Geschwistern durch die geschlossene Frontpartie und die Aero-Felgen. Unter der Haube tut der vom Inoiq bekannte, weiterentwickelte Permanentmagnet-Synchronelektromotor Dienst.  

Bei den Antrieben bietet Hyundai zwei Leistungswerte: 99 kW (135 PS) oder 150 kW (204 PS), das Drehmoment beträgt 395 Newtonmeter. Die stärkere Variante soll in 7,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. In dieser Version beträgt die Batteriekapazität 64 Kilowattstunden, die dank dem effizienten Elektroantrieb bis zu 470 Kilometer Reichweite nach nach WLTP bieten soll. Die “schwächere Version” bietet 39,2 kWh, was für bis zu  300 Kilometer genügen soll. Gespeichert wird die Energie in den im Unterboden platzierten Lithium-Polymer-Akkus, die auch hier kompakt bauen und einen geringen Memory-Effekt aufweisen sollen.  Außerdem verspricht Hyundai schnelle Ladezeiten: An einer 100kW-Station sollen die Akkus binnen 54 Minuten zu 80 Prozent geladen sein. Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer für die heimische Garage geeigneten Wallbox dauert laut Hyundai rund sechs Stunden in der 99-kW- und gut neuneinhalb Stunden in der 150-kW-Variante. Die Ladeleistung des Onboard-Chargers beträgt in beiden Modellen 7,2 Kilowattstunden. Der Hyundai Kona Elektro wurde noch nicht für den deutschen Markt homologiert. Die Kraftstoffverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführungen erfolgt im Rahmen der Markteinführung – dürfte aber einigermapßen günstig liegen, wenn man die 11,5 Kilowattstunden auf 100 Klometer heranzieht, die der Ioniq Elektro verbraucht.

Im Interieur hebt Hyundai den Stromer optisch etwas von den Verbrenner-Konas ab. Und die Dimensionen sind trotz der alternativen Antriebstechnik “nahezu gleich geblieben”. Tatsächlich konnten die Ingenieure die gesamte Elektrotechnik so verpacken, dass man gegenüber den Verbrennern keine allzu großen Verluste in Kofferraumvolumen und Variabilität spürt. Außerdem spendierte man dem Stromer einige eigene Bedienelemente. Neben der elektrischen Parkbremse gehört dazu auch das per Tasten bedienbare 1-Stufen-Reduktionsgetriebe.

Die Instrumente sind volldigital und zeigen so unter anderem Geschwindigkeit, Energiefluss, Fahrmodus und Batterieladung an. Je  nach gewähltem Fahrprogramm kann man  Farbe und Informationen ändern. Hinzu kommt ein Head-Up-Display, das auf Knopfdruck oberhalb der Anzeigen aus dem Armaturenbrett fährt. Eine weitere sinnvolle Besonderheit sind die Schaltpaddel am Lenkrad: Mit ihnen kann der Fahrer die Rekuperation beeinflussen und zugunsten eines flüssigeren Fahrverhaltens die Stärke der Verzögerung anpassen.Ebenfalls etwas speziell ist das neue Audio Display-System und das mit einer Soundanlage des amerikanischen Hi-Fi-Spezialisten Krell kombinierte Navigationssystem samt integrierter Rückfahrkamera. Dazu kommen diverse Assistenten, die unter dem Begriff Hyundai SmartSense zusammengefasst warden. Darunter Advanced Smart CruiseControl, der Frontkollisionswarner mit autonomem Notbremsassistenten oder der aktive Spurhalteassistent mit Lenkeingriff. Dazu kommen der Aufmerksamkeitsassistent, die Blind Spot Collision Warning und die Rear Cross-Traffic Collision Warning.

Und um das Ganze auch optisch abzurunden, bietet Hyundai den Kona Electric in 16 Farbkombinationen (auch zweifarbig) an, wobei das Dach hier nicht nur dunkelgrau oder Schwarz, sondern auch weiß lackiert werden kann.  

Was bedeutet das?

Mit dem Kona Electric bietet Hyundai ein Auto ins Programm, das im Bereich der reinen Elektromodelle potenziellen Topsellerstatus hat und auch dem Ioniq einige Kunden abnehmen dürfte. Wenn Hyundai jetzt schnell genug liefern kann, dürfte der Kona Electric die Verkaufscharts der Elektromodelle schnell stürmen.  

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