ElectriCity: Wo Renault unter Strom steht

Der Konzern vereint seine drei Werke in Nordfrankreich zu einem Werksverbund, der die Keimzelle für weitere Ansiedelungen von Zulieferern werden soll. Bereits 2025 soll auf dem Gelände eine eigene Batteriefertigung ihren Betrieb aufnehmen. Wir konnten die Fertigungsanlagen in Douai besichtigen.

Läuft langsam an: Endkontrolle des Megane E-Tech in der ElectriCity in Douai. VM war vor Ort und warf einen Blick hinter die Kulissen. | Foto: T. Kanzler
Läuft langsam an: Endkontrolle des Megane E-Tech in der ElectriCity in Douai. VM war vor Ort und warf einen Blick hinter die Kulissen. | Foto: T. Kanzler
Thomas Kanzler

Nicht weniger als „das größte und wettbewerbsfähigste Produktionszentrum für Elektrofahrzeuge in Europa“ soll laut Renault dort entstehen. Momentan läuft die Fertigung des neuen Megane E-tech an. Ebenfalls vom Band laufen der Scienic, der Espace und bis Ende des Monats noch der glücklose Talisman. 

"Ich bin sehr stolz darauf, zur Schaffung von Renault ElectriCity, einem Symbol für das Know-how und die technologische Innovation von Renault, beigetragen zu haben und zur Steigerung der wirtschaftlichen und sozialen Attraktivität von Hauts-de-France in Europa beizutragen", sagt Luciano Biondo, Direktor von Renault ElectriCity.

Er hat Großes vor: 2024, also 50 Jahre nach Beginn der Fertigung des Ur-R 5 wird der Elektro-R 5 das nächste neue Modell sein, dass in Douai vom Band laufen wird. Insgesamt sollen zukünftig bis zu 400.000 reine Elektrofahrzeuge in den neuen Werksanlagen gefertigt werden

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