Einride will Ladestationen für E-Lkw errichten

Die Produktpalette von Einride wächst um sogenannte Einride Stations. Ab 2023 will man in Los Angeles eine erste Anlage bauen.

In Los Angeles errichtet Einride aktuell eine Station für den US-Markt. (Bild: Einride)
In Los Angeles errichtet Einride aktuell eine Station für den US-Markt. (Bild: Einride)
Johannes Reichel
von Anna Barbara Brüggmann

Das schwedische Frachttechnologieunternehmen Einride hat anlässlich seines November Release Events die neuesten Produktangebote für die Transportbranche vorgestellt – darunter Einride Stations, ein autonomes Transportfahrzeug der nächsten Generation und eine erweiterte Anwendungsmöglichkeit für Einride Saga. In der weltweit gestreamten Veranstaltung wurden die neuesten globalen operativen Einsatzgebiete des Unternehmens vorgestellt.

„Wir können eine wirklich nachhaltige, resiliente Zukunft schaffen, wenn wir den Transport nicht mehr nur als einen isolierten Sektor von A nach B betrachten. Die Transportbranche neu zu denken, bedeutet, über das gesamte Ökosystem nachzudenken, was von Beginn an die Idee von Einride war", sagte Robert Falck, Gründer und CEO von Einride.

Erweiterung der Mobilitätslösungen für den Frachtverkehr

Die Einride Stations dienen dem Anbieter zufolge als Rückgrat der von Einride anvisierten Frachtmobilitätsnetze und sollen ein einfaches sowie zuverlässiges Aufladen von Elektro-Lkw ermöglichen, indem sie an strategischen, einfach für Flotten zugänglichen Standorten entlang der Route platziert werden. Ausgewählte Einride Stations sollen auch über ein „Operations Center“ verfügen, um den zuverlässigen Flottenbetrieb zu gewährleisten, sowie über Lounges, in denen sich Fahrer entspannen und regenerieren können.

Die ersten Einride Stations sollen an verschiedenen Punkten in Schweden eröffnet werden, in den USA soll die erste Einride Station in der Nähe des Hafens von Los Angeles installiert werden. Der Baubeginn ist laut Firmenangaben für 2023 angedacht, erste Flotten sollen bereits im nächsten Jahr davon profitieren können. Die Station stelle eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz von Einride Trucks in Kundenflotten dar, heißt es. Da sie bis zu 200 Fahrzeuge versorgen könne, werde sie auch für künftige Einsätze des Unternehmens sowie auch für Flotten anderer Hersteller verfügbar sein.

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