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Eichrecht: Ebee und has.to.be bringen erste konforme Ladesäule

Erstes Produkt am Markt mit eichrechtskonformer Zählung soll für den Nutzer Abrechnungstransparenz schaffen. Geräte sind auch nachrüstbar.

Transparenz beim Laden: Der Berliner Anbieter Ebee startet mit einer eichrechtskonformen Ladesäule. Bestandsgeräte sind updatefähig. | Foto: Ebee
Transparenz beim Laden: Der Berliner Anbieter Ebee startet mit einer eichrechtskonformen Ladesäule. Bestandsgeräte sind updatefähig. | Foto: Ebee
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Johannes Reichel

Nachdem Ende April die Transparenzsoftware durch das VDE-Prüfinstitut freigegeben worden war, geht jetzt ein erster Ladesäulenanbieter mit einer eichrechtskonformen Ladesäule auf den Start. Der Berliner Ladeinfrastrukturhersteller Ebee Smart Technologies GmbH hatte von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) die Baumusterprüfbescheinigung für seinen kompakten 22-kW-AC-Ladepunkt "Berlin" erhalten. Jetzt beginnt man mit der Auslieferung der konformen Geräte. Der Anbieter hatte als Mitglied der SAFE-Initiative und mit seinem Partner has.to.be an der Transparenzsoftware mitentwickelt.  

"Der praktische Vorteil der Lösung besteht darin, dass der Nutzer seine Ladevorgänge bequem von zu Hause nachprüfen kann", wirbt der Hersteller. Der spezifisch für diesen Anwendungsfall von der Firma EMH entwickelte Energiezähler signiere die Zählerwerte kryptografisch. Die Signaturen ließen sich daher bequem daheim prüfen und die Echtheit und Gültigkeit der Werte beweisen, so der Anbieter weiter. Das gemeinsame Ziel der Initiative ist, die kWh-genaue Abrechnung von Strom für CPO (Charge Point Operator), Backend-Betreiber und Endkunden einfach und transparent zu gestalten. Dies stelle die Transparenzsoftware (https://transparenz.software) herstellerübergreifend sicher und erreicht dadurch eine echte Interoperabilität. Ein weiterer Vorteil liege darin, dass der CPO sich auf eine proprietäre Lösung bzw. eine vorgegebene Kombination aus Ladepunkt-Hardware & Backend festlegen müsse.

Geschäftsführer Robert Weyrauch betont zudem, dass alle jemals gelieferten Ebee-Ladepunkte nachträglich zertifiziert werden könnten. Der Anbieter will die ersten 1.000 Kundengeräte zu einem Festpreis von 390 Euro je Ladepunkt umbauen. Diese müssten dafür allerdings zum Hersteller zurück gesendet werden.

 

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