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EDI (Efficient Drivetrains) erweitert E-Antriebsstränge für US-Schulbusse

Mit dem EDI PowerDrive 4000ev für US-Schulbusse des Typs A deckt das Sortiment ein breites Spektrum von Schulbustypen auf dem nordamerikanischen Markt ab.

EDI hat das E-Maschinenprogramm für Schulbusse komplettiert. | Foto: Edi
EDI hat das E-Maschinenprogramm für Schulbusse komplettiert. | Foto: Edi
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Gregor Soller

In den USA sind mittlerweile auch die Schulbusse in den Fokus der Elektrifizierung geraten. Sie legen in zeitlich engen Fenstern begrenzte respektive exakt kalkulierbare Routen zurück und bieten sich deshalb gut für Elektrifizierungen an. EDI hat hier nach und nach ein komplettes Portfolio an E-Antrieben zusammengestellt. Schulbusse transportieren in den USA rund 26 Millionen Schüler. Die US-Schulbus-Flotte umfasst laut Edi aktuell fast 500.000 Einheiten.

Mit dem Antrieb EDI PowerDrive 4000ev hat EDI mittlerweile sein Portofolio um den Schulbustyp A erweitert und bietet damit praktisch eine komplette Elektromotorenrange für fast alle Schulbustypen an. Dabei folgt man dem (alten) US-Prinzip, dass Antriebe separat zum Fahrzeug gekauft werden. Dieses Geschäftsmodell betreibt bei den Dieseln auch Cummins. Mittlerweile wurden die Antriebsspezialisten auf EDI aufmerksam und haben die Elektroprofis übernommen. Cummins verspricht sich mit der Übernahme, die voraussichtlich im dritten Quartal 2018 abgeschlossen sein soll, einen besseren Zugang zum Wachstumsmarkt E-Mobilität. Cummins hält große Stücke auf EDIs Elektro- und Hybrid-Antriebe der EDI PowerDrive-Serie.

Für Cummins handelt sich bereits um die dritte Übernahme im Bereich der Elektromobilität: Nach Gründung des Bereiches „Electrification Business“ 2017 plante man, ab 2019 elektrifizierte Antriebsstränge anzubieten. Im Oktober 2017 übernahm man dann den einstigen Elektromotorrad-Herstellers und jetzigen Batteriespezialisten Brammo. Anfang Februar 2018 kaufte Cummins dann den auf Elektro- und Hybridfahrzeuge spezialisierten britischen Geschäftsbereich von Johnson Matthey zu. Wie ein Elektro-Lkw aussehen könnte, zeigte Cummins mit der Studie „Aeos“, der gut acht Tonnen wiegt und 20 Tonnen Nutzlast schafft. 2019 soll das Konzept in Serie gehen – Cummins will allerdings nicht das gesamte Fahrzeug selbst fertigen.

Was bedeutet das?

Cummins beschleunigt seine Anstrengungen in Sachen Elektromobilität ganz massiv – allerdings über Zukäufe. Bleibt damit aber seinem Geschäftsmodell treu, zumal sich EDI samt der Erfahrung auf dem großen Schulbusmarkt als starker Zukauf erweisen dürfte.

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