ECD: Defender und Ur-Range Rover mit Tesla-Antrieb

Das US-Unternehmen ECD Automotive Design baut klassische Land Rover und Range-Rover-Modelle um – jetzt auch zu Stromern – mit Antriebssträngen von Tesla

 

Angesteckt: ECD baut den Ur-Range Rover elektrisch um. | Foto: ECD Automotive Design
Angesteckt: ECD baut den Ur-Range Rover elektrisch um. | Foto: ECD Automotive Design
Gregor Soller

Um die Modelle zu verstehen braucht es einen kurzen Einstieg in die Geschichte von ECD Automotive Design, wo man mittlerweile auf über 30.000 Quadratmetern Klassiker restauriert und neu aufbaut – und dabei verbessert. Mittlerweile tun das über 50 Vollzeitkräfte. Die Gründer stammen aus den Midlands auf, etwa 40 Meilen von der berühmten Lode Lane Fabrik entfernt, in der die Land Rover Defender hergestellt wurden.

Die Gründer stammen aus den Midlands und kennen die Wurzeln der Marke

Sie waren von klein auf von diesen Fahrzeugen umgeben und fuhren meist auf den Bauernhöfen ihrer Freunde herum, manchmal transportierten sie dabei Heuballen, den Familienhund oder gelegentlich ein Nutztier. So entwickelten die Tom, Elliot und Scott schnell ein Interesse an klassischen englischen Fahrzeugen:  Elliots erstes Fahrzeug war ein Austin Mini von 1987. Toms erstes Fahrzeug war ein MGB Roadster von 1967. Als Tom und seine Frau Emily 2012 in die USA zogen, beschlossen sie, ein Autohaus zu eröffnen und einige der Fahrzeuge zu importieren, für die sie sich im Laufe der Jahre so begeistert hatten.

Knapp 300 Kilometer Reichweite bei einem 100-kWh-Akku

Daraus wurde ein umfassender Restaurations- und Umbaubetrieb, der die Modelle jetzt auch elektrifiziert. Der Electric Defender von E.C.D. Automotive Design kombiniert das nostalgische Äußere des klassischen Defender mit einem rein elektrischen Tesla Motor. Der Electric Defender verfügt über eine Akkukapazität von 100 kWh und hat eine dreiphasige Ladezeit von 8 Stunden sowie eine geschätzte Reichweite von bis zu 180 Meilen, das sind knapp 290 Kilometer (je nach Fahrbedingungen und Fahrzeugdesign). Real dürften es eher 200 Kilometer plus minus x sein. Binnen 5,5 Sekunden sprintet der Defender jetzt auf 100 km/h.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Die Kosten? Hängen vom Basisfahrzeug, dessen Zustand und den Wünschen des Kunden ab. Gleiches gilt für den Ur-Range Rover, der analog umgebaut wird und für den E.C.D. Automotive Design grob die gleichen Daten nennt. Im Youtube-Kanal unter

https://www.youtube.com/watch?v=Ts-w6KmsbNc

kann man live beim Umbauen zusehen

Was bedeutet das?

Umbauten wie von ECD Automotive Design wird es künftig vermehrt geben – und die Umbauqualitäten und Reichweiten werden mit der Qualität der Komponenten und Umbauer steigen.

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