DS 7 Crossback Elysée: Gestretchter Plug-in für den Präsidenten

Der neue gestretchte DS7-Dienstwagen von Emanuel Macron lässt sich als mobiles Büro nutzen und bietet durch Panzerung besonderen Schutz.

 

Emanuel Macron nutzt einen gestretchten DS7 zum Repräsentieren und Arbeiten. | Foto: DS Automobiles
Emanuel Macron nutzt einen gestretchten DS7 zum Repräsentieren und Arbeiten. | Foto: DS Automobiles
Gregor Soller

Der französische Präsident bleibt DS treu. Der neue DS 7 Crossback Élysée reiht sich vier Jahre nach Amtseinführung Macrons 2017 in eine lange Reihe von DS Modellen ein, die die französische Staatsspitze begleiten. Bereits zur Ausrufung der fünften Republik im Jahr 1958 waren zunächst die historische DS im Einsatz. Später nutzten insgesamt sieben französische Staatspräsidenten auch DS5 und DS7 Crossback.

Zuletzt fuhr Emmanuel Macron bei seiner Amtseinführung im Jahr 2017 im DS 7 Crossback Présidentiel über die Champs-Elysées. In der neuen Version verfügt der DS 7 Crossback Élysée über eine 220 kW (300 PS) starke E-Tense Plug-in-Hybrid-Motorisierung mit Allradantrieb und eine Lackierung in Encre Blau Metallic. Um den Anforderungen des französischen Staatspräsidenten gerecht zu werden, wurde der DS 7 Crossback Élysée hinter der B-Säule um 20 Zentimeter verlängert – so kann der großzügige Innenraum als mobiles Büro genutzt werden. Die Beinfreiheit beträgt bis zu 545 Millimeter.

Der DS7 Crossback als mobiles Büro samt Dokumentenhalter

Anstelle der Rücksitzbank sind zwei Einzelsitze aus Leder in Basaltschwarz mit Ellbogenstützen verbaut worden. Der Dachhimmel besteht aus exklusivem Alcantara. Abgerundet wird das hochwertige Interieur durch praktische Features wie kabellose Lademöglichkeiten, USB-Anschlüsse und einen offenen, zentralen Dokumentenhalter.

Außen zeichnet sich der DS 7 Crossback Élysée durch blau-rote Blinklichter an der Front, abnehmbare Fahnenhalter sowie die Plaketten „RF“ (= République Française, Französische Republik) auf der Motorhaube, an den Vordertüren und am Kofferraum aus.

Französische Bescheidenheit: Trotz Verlängerung baut der DS7 kürzer als 4,8 Meter

Spezielle 20-Zoll-Räder und eine Haifischflossenantenne für das Telekommunikationssystem des Staatspräsidenten runden die stattliche Optik ab. Gegenüber einem „herkömmlichen“ DS 7 Crossback E-Tense wurde die Gesamtlänge auf immer noch dezente 4,79 Meter erweitert; der Radstand wurde um 20 Zentimeter auf 2,94 Meter verlängert. Die Breite bleibt mit 1,91 Metern identisch, ebenso die Höhe mit 1,62 Metern.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Der DS 7 Crossback Élysée wurde in der vergangenen Woche im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des Gedenktags an den Waffenstillstand vom 11. November 1918 erstmals präsentiert und im Anschluss in die Flotte des französischen Staatspräsidenten aufgenommen.

Was bedeutet das?

Frankreich tut sich schwer mit großen Autos – weshalb sich Macron lieber einen DS7 Crossback auf knapp 4,8 Meter „stretchen“ lässt, um darin auch arbeiten zu können. Ein nicht ganz unaufwändiger, aber sehr französischer Sonderweg, der so eigen ist, wie die Marke DS. Zumal der längere DS9 zwar per se mehr Platz im Fond böte, doch in China produziert wird - was Macron eher weniger goutieren dürfte.

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