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drivemycar: Microlino rollt ins Carsharing in Zürich - mit Invers-Telematik

Die Schweizer Plattform setzt auf die Telematik CloudBoxx von Invers, um elektrische Mikroautos in die Carsharing-Flotten aufzunehmen. L7e-Fahrzeuge könnten die Probleme des städtischen Verkehrs in Bezug auf Platzbedarf, Effizienz und Umweltverträglichkeit lösen, ohne Individualmobilität gänzlich zu tilgen.

Teile und fahre (elektrisch): Das Team bei drivemycar (v.l.n.r.) aus Pascal Kienast, Jürg Burger, Danae Perez, Metin Kabay & Fadel Bouhouch will die Micromobilität mit Leichtelektroautos in die Stadt bringen - und ins Sharing. | Foto: drivemycar/Invers
Teile und fahre (elektrisch): Das Team bei drivemycar (v.l.n.r.) aus Pascal Kienast, Jürg Burger, Danae Perez, Metin Kabay & Fadel Bouhouch will die Micromobilität mit Leichtelektroautos in die Stadt bringen - und ins Sharing. | Foto: drivemycar/Invers
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Johannes Reichel

Die Schweizer Carsharing-Plattform drivemycar hat eine Erweiterung ihres Portfolios an Fahrzeugen um die Kategorie der Microcars angekündigt. So will man jetzt auch Microlinos der Tochter des Schweizer Tretroller-Pioniers Micro anbieten. Dabei nutzt man die Carsharing-Telematiklösung CloudBoxx des Sharing-Technologie-Vorreiters Invers zur Integration dieser Leichtfahrzeuge. Hinsichtlich Größe, Geschwindigkeit und Bauweise könnten Microcars die Lücke zwischen Mikromobilitätsfahrzeugen wie Mopeds oder Motorrädern und Autos schließen, zeigt sich der Anbieter überzeugt. Die Motorleistung liegt meist zwischen 4 kW und 15 kW, die Fahrzeuglänge üblicherweise nicht über drei Meter und die Micros bieten zwei bis drei Sitze und sind für kurze bis mittlere Strecken gedacht.

"Wir erleben eine wachsende Nachfrage nach kleinen Autos, weil unsere Kunden Platz und Energie sparen wollen. Daher haben wir beschlossen, Microlino in unser Angebot aufzunehmen", erklärt Metin Kabay, Mitbegründer, COO und CTO von drivemycar.

Mit unserem Technologiepartner Invers habe man die neue Gattung mit der fahrzeugunabhängigen CloudBoxx-Lösung problemlos in die Flotte integrieren können. Stadtverwaltungen weltweit würden intensiv daran arbeiten, urbane Gebiete von Autos zu befreien.

"Gegenwärtig verbrauchen Autos mit 1 bis 3 Tonnen Gewicht riesige Mengen an öffentlichem Raum und verschlingen immer mehr städtische Flächen für Autobahnen, Fahrspuren und Parkplätze, während etwa 80 Prozent von ihnen nur eine einzige Person befördern. Ihr ökologischer Fußabdruck, ob elektrisch oder nicht, ist viel größer als der eines elektrischen Mikroautos L7e", erklärt Merlin Ouboter, Mitgründer der Microlino AG.

Teils würden aber Pläne forciert, alle Arten von Fahrzeugen aus den Städten zu entfernen und die Menschen dazu zu bringen, sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zweirädrige Kleinstfahrzeugen fortzubewegen, legen die Invers-Veranwortlichen dar. Studien zeigten jedoch, dass etwa ein Drittel der täglichen Pendler hin und wieder Situation erlebt, in denen eine Auto die beste Lösung ist, aufgrund der Flexibilität, des Komforts und der Privatsphäre.

"Mit unserer flexiblen Sharing-Technologie ermöglichen wir Betreibern, ihr Angebot um innovative Mobilitätslösungen wie den neuen Formfaktor Microcar zu erweitern. Mikroautos können eine attraktive Lösung für viele urbane Herausforderungen sein, vor allem wenn sie in einem Sharing-Modell wie drivemycar eingesetzt werden. Der Einsatz von Mikroautos in größerem Maßstab kann zu weniger Umweltverschmutzung in den Städten, weniger Staus, energieeffizienterem Verkehr, mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und vor allem zu mehr öffentlichem Raum für Grünflächen, Bürgersteige und alle Arten von städtischem Gemeinschaftsleben führen", meint Alexander Kirn, CEO bei Invers.

Im Sommer 2020 hat der Inhaber der Züri Garage AG, Fadel Bouhouch, die drivemycar AG zusammen mit Metin Kabay, Pascal Kienast und Jürg Burger gegründet. Das Team entwickelt die Carsharing-Plattform drivemycar, die Peer-to-Peer-Carsharing und Mobility-as-a-Service für Unternehmen, Wohnsiedlungen, Genossenschaften und Garagenbesitzer auf Basis der CloudBoxx von Invers anbietet. Die drivemycar-App steuert auch Garagentore, Schranken und Türen und kann für die Abrechnung von E-Ladestationen genutzt werden.

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