Dott führt Wochenpass ein und hält Scooter-Dienst aufrecht

E-Scooter-Verleih reagiert auf die neue Situation im Zeichen der Corona-Krise und führt neben dem Standardtarif einen Wochenpass sowie 5er-Karte ein. Hygienemaßnahmen sollen Nutzung sicher machen.

Alleinstellung: Dott verteilt und serviceds die E-Scooter mit Elektro-Vans und teilweise mit E-Cargobikes und Trailern. | Foto: Dott
Alleinstellung: Dott verteilt und serviceds die E-Scooter mit Elektro-Vans und teilweise mit E-Cargobikes und Trailern. | Foto: Dott
Johannes Reichel

Der niederländische Micromobilitäts-Anbieter Dott passt aufgrund der Corona-Krise sei Tarifierungsmodell an. "Die coronabedingten Herausforderungen verlangten auch neue Herangehensweisen in der Mobilitätsbranche", meint das Start-up-Unternehmen. Dafür hat das Unternehmen einen Wochenpass entwickelt, der für den Vielnutzer preiswerter sein soll. Nachdem Dott als einer der wenigen Mobilitätsanbieter auch während der Krise an allen Standorten in Deutschland und Europa aktiv und verfügbar geblieben sei. Man gehe nun einen Schritt weiter und führe laut Anbieter als erstes e-Mobility-Unternehmen die neue Produktkategorie “Wochenpass” ein. Bisher ist der Anbieter in Deutschland in München und Köln präsent, international in Brüssel, Paris, Lyon und Mailand.

“Unser Ziel ist es mit dem Wochenpass, Gemeinden, Städte und den öffentlichen Nahverkehr bei der Bewältigung der anhaltenden Krise zu unterstützen, indem wir so vielen Menschen wie möglich sichere und nachhaltige Verkehrsmittel anbieten”, erklärt Dotts Deutschland-Chef Jimmy Cliff.

Dabei können Pendler und regelmäßige Nutzer für eine Gebühr von 14,99 Euro, gültig für 50 Fahrten und für 7 Tage die E-Tretroller nutzen. Wie üblich sind hier 30 Minuten je Fahrt inklusive. Die Entsperrgebühr entfällt. Auch eine 5er-Karte für 4,99 Euro ist jetzt erhältlich zu den normalen Tarifen, die 1 Euro Entsperrgebühr und 15 ct/min betragen. 

Kostenlose Fahrdienste für Medizin-Personal gut angenommen

Die aus Solidarität mit medizinischem Fachpersonal gestartete #dotthilft Kampagne sei wie geplant am 30. April beendet worden. Dabei konnten Krankenhausmitarbeiter, Apotheker, Sanitäter, etc. die Dott-Roller während der Hochphase der Epidemie kostenlos nutzen. Mit einer Bilanz von über 13.000 Freifahrten in den letzten fünf Wochen habe sich gezeigt, dass dieses Angebot auch rege angenommen wurde. Das Unternehmen halte sich dabei streng an diese sanitären Sicherheitsmaßnahmen, die Roller würden regelmäßige desinfiziert, auch erfolge eine tägliche Desinfektion von Logistikfahrzeugen (Elektro-Lieferwagen, Elektro-Fahrradanhänger) und man halte sich an soziale Abstandsregelungen. Außerdem seien die Teams ausgestattet mit Masken, zusätzlichen Handschuhen, Gels und Desinfektionsmitteln.

 

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