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Digitalisierung: MAN vernetzt die Lkw

Ab sofort ist das Kommunikationsmodul „RIO-Box“ serienmäßig in allen fabrikneuen MAN-Lkw mit Euro-VI-Norm in Europa verbaut.
Foto: MAN
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Redaktion (allg.)

Über die cloudbasierte Technologielösung RIO sollen Kunden laut MAN bald zentral auf die unterschiedlichsten Daten ihrer Flotte zugreifen sowie zahlreiche Services aus der Transport- und Logistikbranche nutzen. Die RIO-Box fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Plattform.

„Unsere MAN-Trucks mit der Box auszustatten ist ein erster wichtiger Schritt und wir kommen damit unserer Vision einer komplett vernetzten Transport- und Logistik-Wertschöpfungskette ein Stück näher“ erklärt Joachim Drees, Vorstandsvorsitzender von MAN Truck & Bus AG. Gleichzeitig stelle es die Voraussetzung dar, unseren Kunden den Zugang zu digitalen Mehrwertdiensten zu ermöglichen. Drees: „Wir sind damit Vorreiter in der Branche und gestalten die Logistik der Zukunft aktiv im Sinne unserer Kunden“.

Die RIO-Box ist system- und herstellerunabhängig. Sie ist dafür konzipiert gerade auch bei Mischflotten eingesetzt zu werden und bietet damit kleinen und mittelständischen Logistikunternehmen die Möglichkeit Teil der Logistik 4.0 zu werden. Auch ein nachträglicher Einbau der RIO-Box für Fahrzeuge mit FMS-Schnittstelle soll laut MAN in Zukunft möglich sein. Die bisherigen Nutzer des Telematiksystems „MAN Telematics“ haben die Möglichkeit, ihre erhobenen Daten verlustfrei an RIO zu übertragen.

„Zukünftig werden wir nicht nur eigene Services, sondern auch OEM-eigene Services und Partnerangebote über RIO zur Verfügung stellen“, kündigt Markus Lipinsky, CEO von RIO, an. Zu den bisherigen Partnern der Plattform gehören neben führenden Service Anbietern unter anderem die Start-ups LoadFox, Evertracker und Synfioo. Die Anzahl an weiteren Interessenten ist groß.
(Torsten Buchholz)

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