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DHL fährt Post mit 35.000 E-Vans aus - und will weiter elektrifizieren

(dpa) Ob Hermes, DPD oder Marktführer DHL - die Paketfirmen setzen stärker auf Elektro, um ihre Klimabilanz zu verbessern. Der Bonner Konzern gibt den Ton an, beim Strom.

Mehr Strom: Der Konzern setzt auf E-Transporter und hat bereits 35.000 Stromer in der Lieferflotte, wie Konzernchef Tobias Meyer auf der Hauptversammlung darlegte. | Foto: dpa/Oliver Berg
Mehr Strom: Der Konzern setzt auf E-Transporter und hat bereits 35.000 Stromer in der Lieferflotte, wie Konzernchef Tobias Meyer auf der Hauptversammlung darlegte. | Foto: dpa/Oliver Berg
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Johannes Reichel

Der Logistikkonzern DHL kommt auf seinem Elektrokurs voran. «Wir setzen in der Abholung und Zustellung jetzt über 35 000 elektrische Fahrzeuge ein», sagte Konzernchef Tobias Meyer am Freitag in Bonn auf der Hauptversammlung des Logistikers, der im nationalen Briefgeschäft als Deutsche Post auftritt. Damit sei der weltweite Anteil der E-Fahrzeuge des Konzerns zum Jahreswechsel auf 38 Prozent gesteigert worden. Ein Jahr zuvor hatte der Wert Firmenangaben zufolge noch bei circa 28 Prozent gelegen. «Bis 2030 sollen es zumindest 60 Prozent sein», sagte Meyer. 

 

Angesichts des Paketbooms im Internetzeitalter schicken die Logistiker deutlich mehr Transporter und Lastwagen auf die Straße als früher, dies großteils mit Verbrennermotoren. Die ganze Branche bemüht sich, ihre Klimabilanz mit Elektrofahrzeugen zu verbessern. DHL hat dabei die Nase vorn, die Wettbewerber liegen hierbei deutlich zurück. 

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