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Deutsche Post: 5.000er-Marke mit StreetScooter vorzeitig erreicht

Das Ziel von 5000 StretScootern hatte die Post für Ende 2017 angepeilt, es aber einen Monat vorher erreicht: Mittlerweile sind 5.000 „StreetScooter“ für die Deutsche Post im Einsatz.

Mittlerweile laufen bei der Post 5000 StreetScooter - der auch bei anderen Unternehmen auf steigendes Interesse stößt. | Foto: StreetScooter
Mittlerweile laufen bei der Post 5000 StreetScooter - der auch bei anderen Unternehmen auf steigendes Interesse stößt. | Foto: StreetScooter
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Christine Harttmann

Mittlerweile hat die Post ihre eigene StreetScooter-Flotte auf 5.000 Lieferwagen erweitert, die inzwischen etwa 13,5 Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Im Dienst hätten sich die Elektrofahrzeuge bewährt, bilanziert nun der Konzern.

Gut 300 Bremsvorgänge täglich an über 300 Tagen im Jahr müsse ein Posttransporter im Alltag bewältigen. Unter diesen Bedingungen, fügt DHL hinzu, verursache die Elektrovariante 60 bis 80 Prozent weniger Kosten für Verschleiß und Wartung, verglichen mit einem konventionellen Fahrzeug. Hinzu kommt: Berechnungen des Postkonzerns zufolge sparen die 3.700 StreetScooter des Typs „Work“ und die 1.300 des Typs „Work L“ jährlich etwa 16.000 Tonnen CO2 ein.

2012 habe es mit einer mutigen Idee begonnen, ließ Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group, verlauten. „Heute, nach 13,5 Millionen gefahrenen Kilometern, wissen wir: Die Idee des StreetScooters funktioniert.“

Parallel zur schrittweisen Aufstockung der E-Flotte hat Deutsche Post DHL Group ihre Ladeinfrastruktur ausgeweitet – bundesweit gibt es eine ausreichende Anzahl von Ladesäulen. Auf dem jeweiligen Betriebsgelände werden die Streetscooter dort über Nacht geladen, sodass sie für die Zustelltouren am nächsten Morgen wieder einsatzbereit sind. Wie der Konzern versichert, stammt der Strom aus den Ladesäulen zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Was bedeutet das?

Der Streescooter ist die nächste kleine Elektro-Erfolgsgeschichte: Erst jetzt hasten Daimler, Ford, Renault und VW der Elektrifizierung leichter Nutzfahrzeuge mit eigenen, prinzipbedingt nicht ganz so konsequent-reduzierten Angeboten hinterher.

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