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Details zum neuen Renault Zoe

Die französische Plattform L`Argus veröffentlichte erste Neuigkeiten zum neuen respektive gelifteten Zoe.

Immer voran: Der Zoe könnte zum Jahresende ein weiteres Update erhalten. | Foto: G. Soller
Immer voran: Der Zoe könnte zum Jahresende ein weiteres Update erhalten. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Die immer schnelleren Entwicklungszyklen auch in der Akkutechnik bedingen auch beim Renault Zoe regelmäßige Updates. Entsprechend soll er analog zum neuen Clio auch das große 9,3-Zoll-Touchscreen erhalten, außerdem sollen laut L`Argus auch Motor und Batterie sowie Außen- und Innendesign optimiert werden, wobei der Rohbau ersten Erlkönigfotos nach zu urteilen erhalten bleibt. Das Problem: Schon längst müssten Renault und Nissan eine eigene vollumfassende E-Plattform haben, doch die ist erst im Entstehen. Insofern würde es Sinn machen, Zoe (und Leaf) bis zur neuen Plattform (die auch Mitsubishi, später auch Dacia oder Lada nutzen könnten) noch einmal „weiterzuliften“.

Gemunkelt wird, dass der neue Akku und Antriebsstrang für bis zu 400 Kilometer Reichweite nach WLTP (aktuell 316, respektive 400 mach NEFZ) sorgen können. Dazu soll es eine neue Zellchemie geben, außerdem könnten noch ein paar Extra-Kilometer in einem optimierten Triebstrang stecken. Der außerdem auch mehr Kraft bieten könnte, entweer ls "Sport"-variante oder als zweite Version. Die Ladezyklen könnten per CCS-Standard und einer möglichen Ladeleistung von 100 kW deutlich sinken. Auch Konnektivität und Fahrerassistenz dürfte an die übrigen Modelle angepasst werden. In Serie könnten die neuen Modelle nach den Sommerferien gehen, was einen Produktionsstart im Herbst und eine Auslieferung noch zum Jahresende 2019 bedeuten würde.

Was bedeutet das?

Auch Renault tüftelt (wie BMW) an der Krux der Wegbereiter: Mittlerweile hat sich die Akku- und Antriebstechnik seit dem ersten i3 oder Zoe massiv weiterentwickelt – entsprechend müssen diese „First Mover“ permanent weiterentwickelt werden, während VW hier sehr spät kommt, dafür aber gleich auf eine komplett neue MEB-Plattform aufsetzen kann. Andererseits zeigen die letzten Ausbaustufen von Zoe und i3 auch, welches Potenzial in den Urmodellen noch steckt.

 

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