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Der chinesische Autobauer BAIC will ab 2025 keine reinen Verbrenner mehr verkaufen.

BAIC macht ernst: Ab 2020 sollen in Peking keine Verbrenner unter der eigenen Marke mehr verkauft werden, ab 2025 soll das für das ganze Land gelten.

BAIC sieht die Zukunft in elektrifizierten Modellen wie dem EV 200, der aus Daimlers B-Klasse abgeleitet wurde. | Foto: BAIC
BAIC sieht die Zukunft in elektrifizierten Modellen wie dem EV 200, der aus Daimlers B-Klasse abgeleitet wurde. | Foto: BAIC
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Gregor Soller

Laut China Automotive News wurden in China von Januar bis November 609.000 „New energy cars“ verkauft, also keine reinen Verbrenner. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 51,4 Prozent. Bis Jahresende könnten das noch 700.000 Einheiten werden. Unter den alternativen Antrieben gehört die BAIC-Gruppe mit bisher 21.598 verkauften Einheiten allein im November zu den führenden Marken. Interessant auch hier der Anstieg von 85 Prozent im Vergleich zum Oktober – in den gesamten elf Monaten 2017 verkaufte BAIC nämlich „nur“ rund 88.000 Modelle mit alternativen Antrieben.

Außerdem betreibt auch BAIC Joint Ventures mit Hyundai und Daimler. Auch mit Daimler erweiterte man die Kooperation auf den Bau von Elektro- und Hybridautos erweitert. Dazu gehört auch der Bau einer Batteriefabrik in Peking. Dafür wollen beide Partner Rund 655 Millionen Euro investieren. Die Gesamtsumme für den Ausbau der Elektromobilität bezifferte Zhang Yong, BAIC-Manager der Elektromobilitätstochter BJEV auf 1,27 Milliarden Euro in den nächsten drei bis fünf Jahren. Weiter plant man rund 500.000 Elektro-Taxis in 1000 chinesischen Städten zu etablieren.

Außerdem kümmert man sich um die Ladeinfrastruktur: Man plant weitere Investitionen zur Errichtung von 3000 solargespeisten Ladestationen.

Was bedeutet das?

Der staatlich verordnete Umstieg vom Verbrenner auf elektrifizierte Fahrzeuge schlägt bei BAIC voll an. Und weil in China wegen der schieren Größe in ganz anderen Dimensionen gerechnet wird, kommen hier gleich ziemlich beeindruckende Zahlen zustande. Das gilt auch für den Anstieg der alternativen Antriebe.

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