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Dataforce: Flottenchefs fehlen bei E-Autos Angebot und Reichweite

Laut einer Dataforce-Studie fehlt Flottenkunden bei Elektroautos die Auswahl.

Flottenmanager vermissen vor allem kleine, kompakte und bezahlbare Stromer. | Foto: G. Soller
Flottenmanager vermissen vor allem kleine, kompakte und bezahlbare Stromer. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Noch immer scheint es nicht genügend Auswahl auf dem E-Automarkt zu geben: Rund 61 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen in Unternehmen halten laut einer Dataforce-Studie das aktuelle Angebot an Stromern für nicht ausreichend: Bei großen Flotten mit mehr als 49 Pkw kritisieren 75 Prozent die aktuell fehlende Modellvielfalt.

Nach wie vor fehlen günstige Kompaktstromer

Die Fuhrparkverantwortlichen vermissen in erster Linie erschwingliche Fahrzeuge in der Kompakt- und Mittelklasse, während sie in der Oberklasse und bei SUV genug Auswahl haben. Interessant ist auch die Wechselbereitschaft: 43,5 Prozent der Gewerbekunden haben laut Dataforce ihr Wunsch-Elektromodell bei einer Marke gefunden, die sie vorher im Unternehmen nicht hatten. Tesla profitiert am häufigsten von der Einführung vollelektrischer Pkw in Flotten, es folgen Hyundai und Renault.

Die Reichweite ist nach wie vor Thema

Unzufrieden sind fast drei Viertel der Fuhrparkverantwortlichen nach wie vor mit der Praxisreichweite von elektrischen Modellen: Nur 27 Prozent halten diese für ausreichend. Im Schnitt werden von ihnen rund 500 Kilometer reale Reichweite gefordert.

Einfacher sind laut Dataforce Privatkunden zufriedenzustellen: Hier hält knapp die Hälfte der Befragten das Angebot nicht für ausreichend, 41 Prozent haben Probleme mit der realen Reichweite.

Was bedeutet das?

Die Dataforce-Umfrage spiegelt unsere Praxiserfahrungen wider: Nach wie vor erklären viele Flottenverantwortliche, dass es für die Führungspositionen genug Auswahl an Dienstwagen gebe. Das Angebot unter 40.000, aber noch mehr unter 30.000 Euro massiv ausdünne, zumal dort auch die Reicheiten „dünn“ werden.

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