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Das ist der neue Audi A6 Avant

Der neue A6 Avant bietet 565 bis 1.680 Liter Kofferraum-Volumen und kommt ausschließlich mit Mild-Hybriden.

Der neue A6 Avant bleibt seinen Vorgängern optisch treu. | Foto: Audi
Der neue A6 Avant bleibt seinen Vorgängern optisch treu. | Foto: Audi
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Gregor Soller

Mit dem Spruch „Schöne Kombis heißen Avant“ machte Audi einst Furore. Womit man seine Kombis in die Ästhetik- aber nicht in die Nutzwertecke stellte – was beim neuen A6 so geblieben ist. Mit 4,94 Meter Länge, 1,89 Meter Breite und 1,47 Meter Höhe behielt er in etwa die Maße des Vorgängers, bietet aber etwas mehr Innenraum. Auch beim Gepäckraum blieb es im Grunde beim Volumen des Vorgängers: Er bietet im Grundmaß 1.050 Millimeter Durchladebreite und 565 Liter Volumen, mit geklappten Lehnen stehen bis zu 1.680 Liter zur Verfügung, womit er sich auf dem Niveau der Premium-Wettbewerber befindet, ohne hier Maßstäbe zu setzen.  

Optisch sorgen scharfe Linie für eine bulligere Optik, die beim Vorgänger dem RS 6 vorbehalten blieb – insofern darf man gespannt sein, wie dick dann die Backen des künftigen Spitzenmodells werden. In Sachen Technik und Assistenz orientiert sich der Avant an den Limousinen. Interessant für Dienstwagenkunden (den Großteil der A6-Avant Klientel): Die Fahrerassistenzsysteme, die sich in die Pakete „Stadt“ und „Tour“ gliedern. Dazu zählt neben dem serienmäßigen Notbremsassistenten „Audi pre sense front“ unter anderem der adaptive Fahrassistent mit Engstellenassistent. Er unterstützt die Längs- und Querführung im stop and go-Verkehr bis zum Stillstand und bei Fahrgeschwindigkeiten bis 250 km/h und entlastet den Fahrer durch Beschleunigen und Bremsen. Durch die Zusatzfunktion Effizienzassistent bezieht der Adaptive Fahrassistent prädiktiv Tempolimits, Kurven, Kreisverkehre und bei aktiver Routenführung auch Abbiegungen in die Geschwindigkeitsregelung ein. Der Effizienzassistent gibt neben den prädiktiven Hinweisen im Kombiinstrument eine haptische Rückmeldung über das aktive Gaspedal. Zusammen mit dem MHEV-System können diese Assistenten zu einer verbrauchsgünstigen Fahrweise beitragen.

Alle Motoren sind serienmäßig mit einem Mild-Hybrid-System ausgestattet, das den Komfort und die Effizienz weiter steigern soll und den Kraftstoffverbrauch im realen Fahrbetrieb senken kann. Der Riemen-Starter-Generator, das Herzstück des MHEV-Systems, gewinnt beim 48-Volt-System beim Verzögern bis zu 12 kW Leistung zurück und speist den Strom in eine separate Lithium-Ionen-Batterie ein. Mit deaktiviertem Motor kann der neue Audi A6 Avant zwischen 55 und 160 km/h segeln, der

Bei den Fahrwerken fächert Audi die Optionen auf vier Varianten auf: Basis ist die serienmäßige Stahlfederung, optional gibt es ein Sportfahrwerk, ein Fahrwerk mit Dämpferregelung und die Luftfederung adaptive air suspension, ebenfalls mit geregelten Dämpfern. Die Elektronische Fahrwerkplattform EFP regelt neben den Dämpfern und der Luftfeder auch die Dynamik-Allradlenkung und das weiterentwickelte Sportdifferenzial, das die Antriebsmomente bei schneller Kurvenfahrt je nach Bedarf aktiv zwischen den Hinterrädern verteilt.

Was bedeutet das?

Der A6 Avant bleibt ein A6 Avant und damit entfällt die Revolution: Optisch tritt er schärfer auf als der Vorgänger. In Sachen Konnektivität und Sicherheit geht er den gleichen Schritt nach vorn wie der verwandte A7 und die Limousine. Zwar sind alle Motoren mit Mildhybrid zu haben – zu alternativen Antrieben schweigt man sich jedoch aus.

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