Dank Prämien: E-Autos extrem günstig - Golf zum Corsa-Preis

Jetzt Realität: Elektroautos ab knapp 13.000 Euro brutto oder für knapp 130 Euro Leasing im Monat

VW bietet den jetzt "alten" e-Golf mittlerweile extrem günstig an. | Foto: VW
VW bietet den jetzt "alten" e-Golf mittlerweile extrem günstig an. | Foto: VW
Gregor Soller

Die jetzt genehmigte Umweltprämie hat den Preiskampf im günstigen E-auto-Segment voll entfacht. Auto Motor und Sport hat recherchiert und ermittelt, dass die Strom-Drillinge aus dem VW-Konzern, VW e-Up, Skoda Citigo e iV und Seat Mii electric seit Anfang 2020 für kleines Geld zu leasen sind. Was Kollegen bestätigen, die selbst zu diesem Tarif zugegriffen haben. Für 129 Euro pro Monat, „billiger als ein ÖPNV-Ticket“. Also haben wir selbst recherchiert: Klappt! Im Raum München hätten wir ihn in aufpreisfreiem gelb für 128,14 Euro im Monat bekommen! Wir fanden außerdem beim Neuwagen-Portal Carwow einen Skoda Citigo e IV bei einem weiteren Skoda-Händler für 12.548 Euro, über 9.000 Euro weniger als Liste, wovon 6.000 Euro über die Umweltprämie kommen – wobei der Staat vom Rabatt nur 3.000 Euro übernimmt. Etwas teurer war der kleine Stromer bei Autoscout 24, wo er ab 149 Euro Leasing startete.

Der Renault Zoe Z.E. 40 Life wurde bei Auto Motor und Sport für 13.771 Euro gesichtet, 8.979 Euro unter Listenpreis. Da kommen noch 82 Euro Batteriemiete pro Monat dazu. Oder 8.000 Euro auf einmal für einen Kaufakku. Den Opel Corsa-e fanden die Kollegen ab 19.992 Euro und damit 10.607 Euro unter Listenpreis. Auch hier zahlt Vater Staat nur 3.000 Euro dazu!

Dass der E-Golf jetzt auf einmal echt „alt“ ist, beweist dessen Tarif: Ihn entdeckten wir bereits ab 17.051 Euro Barpreis! VW gibt hier massiv Rabatt aus eigener Tasche – auch um Dresden auszulasten, bis der I.D. 3 dort anläuft.

9.630 Euro unter Listenpreis liegt laut Auto Motor und Sport der Kia e-Soul mit kleinem Akku und (100 kW), den man bei Carwow ab 25.350 Euro fand. Die Branche erwartet auch, dass VW seinen I.D.3 sicher nicht verschenken, aber zu eher ehr günstigen Konditionen in den Markt bringen wird. Was angesichts der jetzt schon billigen Stromer nötig sein dürfte.

Was bedeutet das?

Der Druck auf die Autoindustrie hält an. Denn die Lieferengpässe sollten vorbei sein und die CO2-Werte müssen 2020 massiv runter. Also müssen erschwingliche E-autos in den Markt. Darunter Auslaufmodelle wie der Golf 7 und Minis wie der e-Up, die immer unter Preisdruck stehen. Man darf gespannt sein, wie sich das Neuwagenpreisgefüge am Jahresende sortiert hat.  

 

 

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