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Daimler und BYD erhöhen Investitionen in Denza

Daimler und BYD wollen die das Elektroauto-Joint-Venture Denza weiter voranbringen. Laut Medienberichten investieren beide Unternehmen je rund 53 Millionen Euro extra.

Die Denza-Fertigung läuft, gerne würde man die Stückzahlen aber merklich erhöhen. | Foto: Daimler
Die Denza-Fertigung läuft, gerne würde man die Stückzahlen aber merklich erhöhen. | Foto: Daimler
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Gregor Soller

Dass sich die Uhren in China schneller drehen, wird auch Daimler und BYD bewusst. Um die Elektroautomarke Denza schneller voranzubringen, soll das zusätzliche Kapital unter anderem in den Ausbau des Vertriebs- und Servicenetzwerks fließen. Nach der zusätzlichen Investition soll die Kapitaldecke dann rund 555 Millionen Euro erreichen. Beide Unternehmen halten weiter je 50 Prozent an der Marke, die in China als reiner Elektrohersteller etabliert wurde.

Was bedeutet das?

Auch für BYD und Daimler wachsen die Bäume in China nicht mehr in den Himmel: Laut IHS Markit soll Denza von 2014 bis 2017 insgesamt nur 9.958 Fahrzeuge abgesetzt haben, für 2018 erwartet man gut 5200 Einheiten, was gemessen am Marktpotenzial und der Strahlkraft der Marke Mercedes-Benz im Hintergrund eher wenig ist. Entsprechend zurückhaltend äußerte sich Daimler auch auf der Messe in Peking, wo man angab, sich auf ein intensives Wettbewerbsumfeld einzustellen. Entsprechend möchte man jetzt vor allem bei Vertrieb und Service nachlegen.

 

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