Dacia Spring könnte auch als Cargo (gut) kommen

Einen Mikro-Lieferwagen soll der Klein-Stromer in der Cargoversion darstellen, die 2022 anrollen und preislich ein Kracher im Segment werden könnte.

Kleiner Strom-Van: Der Dacia Spring könnte eine gewerbliche Variante zur Seite gestellt bekommen und ohne Rückbank an die 1,4 m³ Volumen bieten. | Foto: Dacia
Kleiner Strom-Van: Der Dacia Spring könnte eine gewerbliche Variante zur Seite gestellt bekommen und ohne Rückbank an die 1,4 m³ Volumen bieten. | Foto: Dacia
Johannes Reichel

Bei der Renault-Schwester Dacia kündigt sich nach dem Auslaufen des Lieferwagens Dokker eine "Cargo"-Version des erfolgreich gestarteten Budget-Stromers Spring an, die 2022 auf den Markt kommen könnte und als kompakter, elektrischer Stadtlieferwagen reüssieren könnte. Als Pkw misst der mit dem chinesischen Partner Dongfeng als Renault K-ZE entwickelte Spring nur 3,73 Meter in der Länge und 1,58 Meter in der Breite, bei einer Höhe von 1,51 Meter. Formal fasst der Kleinwagen bei umgelegter Rückbank 1,1 m³ Volumen, eine Cargoversion könnte bis zu 1,4 m³ bieten.

Dank eines unter der Rückbank verbauten Lithium-Ionen-Akkus mit 27,4 kWh Kapazität und einem leichten Gewicht von knapp über einer Tonne schafft der Strom-Kleinstwagen mindestens 230 Kilometer Reichweite. Zu dem AC-Lader mit 6,6 kW gesellt sich optional ein 30-kW-DC-Lader, mittels dessen die Akkus in einer Stunde wieder zu 80 Prozent geladen sein sollen. Als Pkw kostet der Spring ab 20.490 Euro, eine Nutzfahrzeugversion könnte den Preis in Richtung 16.000 Euro drücken und abzüglich Prämie weit unter 8.000 Euro kosten. Unklar ist allerdings, ob der Dacia speziell in südeuropäischen Ländern und in UK gebräuchlichen "geschlossenen Kleinwagen" auch auf den deutschen Markt findet. Auch den VW eUp gab es in den Anfangszeiten als gewerblichen "Load" ohne Rücksitze.

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