Cupra Formentor kommt auch als Plug-in-Hybrid

Er ist der neue Dienstwagen von Herbert Diess: Der Cupra Formentor, in dem der Konzernchef auch schon mal mit Batman-Maske fuhr. Jetzt kommt auch die PHEV-Version.

Cupra bringt jetzt auch den Formentor als Plug-in. | Foto: Cupra
Cupra bringt jetzt auch den Formentor als Plug-in. | Foto: Cupra
Gregor Soller

Die Plug-in-Hybrid-Systemleistung gibt Seat mit 180 kW, das sind 245 PS an. Dazu kommen bis zu 400 Nm Systemdrehmoment. Die Antriebskombination aus 1,4-Liter-TSI und einer 85 kW starken E-Maschine, die von einer 12,8 kWh großen Batterie gespeist wird, soll für eine intelligente und effiziente Steuerung des Antriebstrangs sorgen. Im Modus „Hybrid“ unterstützt der E-Motor den 1,4-Liter-TSI und wirkt wie ein zusätzlicher Booster. Seine maximale elektrische Reichweite im „E-Mode“ beträgt laut Cupra 58 Kilometer nach NEFZ. Der Plug-in-Hybrid-Antrieb ist so programmiert, dass der Formentor VZ e-HYBRID automatisch im E-Modus startet. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine ausreichend geladene Batterie sowie eine Außentemperatur von über -10 °C.

Neben dem Laden per Rekuperation beim Verzögern des Fahrzeugs wird der Cupra Formentor e-HYBRID in der Regel nur extern komplett geladen. Je nach Stromquelle wird mit 2,3 oder 3,6 kW Wechselstrom (AC) in 5 Stunden bzw. 3 Stunden und 33 Minuten von 0 bis 100 Prozent geladen. Der Fahrer kann via Infotainment-System nicht nur den Zeitpunkt der Ladung bestimmen (Nutzung von günstigem Nachtstrom), sondern den Innenraum auch der Jahreszeit entsprechend mittels Klimaanlage vorkonditionieren. Ladevorgang und Klimaanlage lassen sich dank umfangreicher Konnektivitätsfunktionen auch bequem mittels CUPRA Connect App planen und steuern.

Die Ausstattung ist üppig: So sind beispielsweise die automatische Distanzregelung ACC, die Cupra Fahrprofilauswahl, das Cupra Sportmultifunktionslenkrad und Cupra Sportschalensitze vorne, Fernlichtassistent, KESSY Advanced (Fahrzeug erkennt schon bei Annäherung den Fahrer), das 10,25 Zoll große Multimediasystem sowie das 10,25 Zoll große Cupra Virtual Cockpit serienmäßig an Bord. In der Ausstattungsvariante „VZ“ sind – neben den glanzgedrehten, 19 Zoll großen Leichtmetallrädern – unter anderem die Adaptive Fahrwerksregelung DCC, CUPRA Sportschalensitze, das Fahrassistenz-Paket XL, das 12 Zoll große Navigationssystem und eine Rückfahrkamera serienmäßig an Bord. Die Preise starten ab 43.230 Euro brutto, das sind 36.330 Euro netto.

Was bedeutet das?

Der hat noch gefehlt: Jetzt schiebt Cupra den Formentor auch als Plug-in nach und bietet damit sein erstes eigenständiges Modell auch elektrifiziert an.

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