Corona-Krise: Trennscheibe inklusive - LEVC sieht TX verstärkt gefragt

Für sein Modell mit serienmäßiger Plexiglas-Trennscheibe verspürt der Hersteller in Zeiten von Corona einen Nachfrageschub wegen des separaten und geräumigen Passagierabteils.

Diskret und separiert: LEVC wirbt in der aktuellen Situation für sein TX-Modell, das über eine Plexiglasscheibe zwischen Fahrer und Fond verfügt. | Foto: LEVC
Diskret und separiert: LEVC wirbt in der aktuellen Situation für sein TX-Modell, das über eine Plexiglasscheibe zwischen Fahrer und Fond verfügt. | Foto: LEVC
Johannes Reichel

Der britische-chinesische Hybrid-Taxi-Hersteller LEVC hat unter den Vorzeichen der Virus-Krise eine verstärkte Nachfrage nach seinem Plug-in-Hybrid-Modell TX vermeldet. Das von einem E-Motor in Kombination mit Verbrennungsmotor als Range-Extender angetriebene Fahrzeug verfügt serienmäßig über eine Plexiglaswand zwischen dem Fahrer- und dem Fahrgastraum, die beide Bereiche komplett voneinander trennt, wie der Hersteller wirbt. Die Wagentüren öffnen sich in einen sicheren Fahrgastraum und eine Gegensprechanlage mit integriertem Mikrofon und Lautsprechern sorgt für Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer während der Fahrt. Zuletzt hat auch der Ride-Sharing-Dienst CleverShuttle seine bisher 20 TX-Modelle vermehrt in Berlin, München, Leipzig, Dresden und Kiel in Betrieb, obwohl man sonst auf rein batterie- oder brennstoffzellen-elektrisch angetriebene Modelle fokussiert.

„Die Fahrzeuge sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz“, erklärt Bruno Ginnuth, CEO & Co-Gründer von CleverShuttle.

Das Ziel sei es, die Gesundheit der Mitfahrenden zu schützen und buchbar zu bleiben. Einige der Autos, die zurzeit in Berlin stationiert sind, sollen nun auch in Leipzig fahren. Zum Corona-Schutz setzt CleverShuttle darüber hinaus derzeit auf Einzelfahrten und bittet die Passagiere, nur im Fond zuzusteigen. 

 

Großzügiger Passagierraum ermöglicht Abstand

Auch Taxifahrer setzen verstärkt auf das TX Taxi. In Bayern haben sowohl der Unternehmer Michael Much, Geschäftsführer der Much Taxiunternehmen GmbH als auch Ünal Kücüksahin vom Taxi Center Ostbahnhof das TX Taxi in ihre Flotte aufgenommen. Im hessischen Melsungen hat Taxiunternehmer Jens Marggraf das Hybrid-Modell in Betrieb. Auch hier werde die serienmäßige Trennwand neben dem großzügigen Fahrgastraum in der derzeitigen Lage besonders geschätzt.

Der Hersteller wirb aber auch mit einer rein elektrische Reichweite von bis zu 128 Kilometern in Kombination mit der Flexibilität einer Gesamtreichweite von 600 Kilometern durch den Range Extender, ein Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor von Volvo, der die Akkus wieder auflädt.

„Ich freue mich, dass diese Fahrzeuge dazu beitragen können, die Gesundheit der Fahrer und Fahrgäste im TX zu schützen und einen sicheren Transport in einer so kritischen Zeit zu gewährleisten“, meint Jörg Hofmann, CEO von LEVC.

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