Corona-Krise: So will Uber Sicherheit bieten

Sicherheitsmaßnahmen sollen Fahrer und Fahrgäste schützen. Hierzu hat man eine Maskenpflicht für Fahrer und Fahrgast eingeführt. Außerdem sollen Trennfolien zum Einsatz kommen.

Fahrer und Fahrgäste sind künftig durch eine Folie getrennt. | Foto: Uber
Fahrer und Fahrgäste sind künftig durch eine Folie getrennt. | Foto: Uber
Redaktion (allg.)

Nach Wochen der Corona-Einschränkungen nimmt der Mobilitätsbedarf in Deutschland langsam wieder zu. Um Fahrgäste und Fahrer bestmöglich zu schützen, sollen die Mietwagen-Partner der Mobilitätsplattform Uber umfassend die Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Im Zentrum der Aktivitäten stehen eine Maskenpflicht für alle Fahrer und Fahrgäste bei allen durch die Uber-App vermittelten Fahrten, sollte ein Fahrgast oder Fahrer keinen MNS tragen, können beide Seiten die Fahrt kostenlos stornieren. Außerdem sollen die Installation stabiler Trennfolien zwischen Vorder- und Rücksitzbank für mehr Sicherheit sorgen. Hier wurden bereits mehrere hundert Fahrzeuge umgerüstet. Auch will Uber klare Vorgaben zur regelmäßigen Reinigung der Fahrzeuge an die Unternehmen ausgeben. Dabei setzt Uber auf drei Säulen, die wie folgt aussehen:

Für Partner-Fahrer und Fahrzeuge gilt:

Alle Partner-Fahrer müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen

Alle Fahrzeuge sind mit Trennvorrichtung zwischen Fahrer und Fahrgast ausgestattet

Die Fahrer lüften regelmäßig die Fahrzeuge

Partner-Fahrer erhalten Desinfektionsmittel und weitere Reinigungsmaterialien

Die Fahrzeuge der Mietwagen-Partner werden regelmäßig nach klaren Hygienestandards gereinigt

Die Uber-Vermittlungstechnologie hat  folgende Vorteile:

Kontaktlose Buchung und bargeldlose Bezahlung

Vor der Fahrt sieht jeder Nutzer das Fahrerprofil mit Foto, Kennzeichen und Servicebewertung anderer Nutzer

UberXL-Option (in Berlin) mit zwei Sitzreihen vergrößert den Abstand zusätzlich

Der vordere Beifahrersitz ist für Fahrgäste gesperrt

Aber auch die Fahrgäste müssen ihren Beitrag zu Sicherheit leisten. Nutzer werden per E-Mail sowie vor jeder Fahrt per App daran erinnert:

Sie müssen eine Maske oder einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen,

Sie müssen ihre Hände vor dem Einsteigen waschen und Desinfektionsmittel mit sich führen

Und sie müssen Nase und Mund beim Husten und Niesen mit einem Einwegtaschentuch bedecken oder in die Ellenbeuge niesen
 

Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland erklärt dazu:

„Wir danken unseren Partner-Fahrern, die in der Corona-Krise im Einsatz sind und rund um die Uhr den Menschen dringend notwendige Fahrten ermöglichen. Wir rechnen damit, dass der Bedarf nach zuverlässiger Mobilität in den nächsten Monaten wieder steigen wird. Hygiene, Sicherheit und Vertrauen werden nach der Krise eine noch größere Rolle spielen als je zuvor. Deshalb maximieren die Mietwagen-Unternehmer ihre Sicherheitsstandards und achten strikt auf die Einhaltung aller Maßnahmen.”



Was bedeutet das?

Uber leidet scher unter der Corona-Pandemie und will seine Fahrer und Kunden jetzt mit Sicherheitsmaßnahmen schützen. Ob diese ausreichen, hat Uber nur bedingt in der Hand. Das wird erst die Zeit und die Entwicklung der Neuinfektionen zeigen.  

 

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