Corona-Krise: Proton hält Produktion aufrecht

Krisensichere Fertigung: Der Puchheimer Brennstoffzellenspezialist trotzt der Pandemie, arbeitet Aufträge ab und stellt sogar noch Personal neu ein.

Arbeiten weiter an der motorischen Zukunft: Fuel-Cell-Spezialist Proton produziert weiter, Verwaltung und Entwicklung arbeiten im Homeoffice. | Foto: Proton
Arbeiten weiter an der motorischen Zukunft: Fuel-Cell-Spezialist Proton produziert weiter, Verwaltung und Entwicklung arbeiten im Homeoffice. | Foto: Proton
Redaktion (allg.)

Der bayerische Wasserstoff-Brennstoffzellen-Spezialist Proton Motor Fuel Cell GmbH hält seine Produktion trotz Corona-Krise und der seit Mitte März geltenden staatlichen Einschränkungen aufrecht. Bislang funktioniere die Brennstoffzellen-Produktion in Puchheim bei München reibungslos für termingerechte Auftragslieferungen. Zum 1. April habe man zudem neue Mitarbeiter eingestellt und es gebe weitere Vakanzen zu besetzen, meint eine Sprecherin. „Bisher hatten wir keinen einzigen mit der Virus-Pandemie in Zusammenhang stehenden Krankheitsfall. Daher lassen sich unsere Pläne für Wachstum und Entwicklung auch in der Corona-Krise umsetzen, wobei die Sicherheit jeden Mitarbeiters an oberster Stelle steht“, berichtet auch Manfred Limbrunner, Vorstandsmitglied und Direktor Vertrieb & Marketing.

Verwaltung und Entwicklung im Homeoffice

Demnach arbeite ein Großteil der Verwaltung und Entwicklung laut Hersteller reibungslos aus dem Homeoffice heraus. Die Produktion sowie der Prüfstandbetrieb werden laut Proton weiter aufrecht gehalten, so dass die aktuellen Aufträge realisiert werden können. Dazu gehört etwa die Bearbeitung des Kooperationsvertrages mit der APEX Energy Teterow GmbH. Das Rostocker Unternehmen plant am 12. Juni 2020 die Eröffnung eines neuen netzgekoppelten Wasserstoffkraftwerks in Rostock-Laage auf Basis des containerintegrierten 100 kW-Brennstoffzellen-Systems von Proton Motor. Valentin Hein/Johannes Reichel

Printer Friendly, PDF & Email