Corona-Krise kurios, Teil 5: Prototypen in Quarantäne

In der Corona-Krise blieben manche Prototypen so lange "daheim" respektive hinter Parkhausgittern, bis sie Staub ansetzten.

Mia bleiben dahoam - und hinter Gittern: BMW-Prototypen in einem Parkhaus, wo sie teils schon Staub ansetzten. | Foto: G. Soller
Mia bleiben dahoam - und hinter Gittern: BMW-Prototypen in einem Parkhaus, wo sie teils schon Staub ansetzten. | Foto: G. Soller
Gregor Soller

Ein parkhaus im Münchner Norden. Hier stellt unter anderem BMW unkritische, meist nur leicht getarnte oder bereits im Serientrimm präsentierte Prototypen ab. Die dann nach ein paar Tagen weitergereicht oder -getestet werden. In der Corona-Krise wurden etliche der teils wild getarnten Prototypen, die wie viele BMW gern mit der Nummer M-IA zugelassen wurden allerdings Opfer einer unfreiwilligen Quarantäne - zu sehen an immer dicker werdenen Staubschichten der "M-IA san M-IA"-Flotte. Seit Anfang Juni ist allerdings wieder Bewegung im Parkhaus und die Flotte wird wieder häufiger gewechselt - was ein zeichen dafür ist, dass es nicht nur beim Absatz, sondern auch bei den Fahrzeugtests wieder bergauf geht. Quarantäne tut auch Autos nicht gut...

Was bedeutet das?

Die Corona-Krise ließ manche Testwagen regelrecht Staub ansetzen. Jetzt kommt im wahrsten Sinne des Wortes wieder Bewegung ins Prototypenparkgeschoss - was Anlass zur Hoffnung gibt.

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