Corona-Krise: Hänger beim Oberleitungs-Lkw in Hessen

Wegen Personalmangel in Folge der Reisebeschränkungen können die am Pilotprojekt beteiligten Speditionen die weiteren Oberleitungs-Trucks nicht in Betrieb nehmen.

Die Weiterfahrt verzögert sich: Auf dem eHighway in Hessen ist weniger los als erhofft. Die beiden weiteren Trucks können derzeit nicht in Dienst gehen, weil die Scania-Ingenieure nicht reisen dürfen. | Foto: Siemens
Die Weiterfahrt verzögert sich: Auf dem eHighway in Hessen ist weniger los als erhofft. Die beiden weiteren Trucks können derzeit nicht in Dienst gehen, weil die Scania-Ingenieure nicht reisen dürfen. | Foto: Siemens
Johannes Reichel

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf ein vielversprechendes Prestige-Projekt der neuen Mobilität: So können die weiteren beiden Scania-Oberleitungs-Lkw auf dem Fünf-Kilometerabschnitt der A5 zwischen Langen und Weiterstadt in Hessen wegen Personalmangel derzeit nicht bei den beteiligten Transportfirmen in Dienst gestellt werden. Die Ingenieure des Herstellers dürfen laut einem DPA-Bericht derzeit nicht reisen, um die letzten Instruktionen für den Betrieb zu erteilen. Erschwerend hinzu kommt, dass eine Richtung nach einem Unfall im Januar nicht befahrbar ist und sich die Reparatur ebenfalls aufgrund der Corona-Krise verzögert. Das spezialisierte Serviceteam könne aufgrund der Reisebeschränkungen nicht vor Ort sein, hieß es von Seiten der projektleitenden Verkehrsbehörde Hessen Mobil. Dadurch sei die Zahl der täglichen Testfahrten eingeschränkt. Man rechnet nun mit einer mehrwöchigen Verzögerung und auch deutlich später mit ersten Testergebnissen.

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