Company Bike bringt 5.000 ZF-Werker auf's Rad

Erfolgreiche Kooperation für nachhaltiger Dienst-Mobilität: Binnen 13 Monaten wechselten 5.000 Angestellte des Autozulieferers aufs Bike. Daneben forciert man bei ZF Mitfahrbörse, Buspendelverkehr, ÖPNV-Zuschuss sowie E-Mobilität samt Ladeinfrastruktur.

Rad unter Strom: Über 90 Prozent der Bikes wurden mit Elektrifizierung gewählt, der Steuervorteil erlaubt die Wahl höherwertiger Räder. | Foto: Company Bike
Rad unter Strom: Über 90 Prozent der Bikes wurden mit Elektrifizierung gewählt, der Steuervorteil erlaubt die Wahl höherwertiger Räder. | Foto: Company Bike
Johannes Reichel

In einer Kooperation hat der Bikeleasingspezialist Company Bike innerhalb von einem guten Jahr 5.000 Mitarbeitende beim Technologiekonzern und Autozulieferer ZF für ein Dienstrad gewinnen können. Zusätzlich setzen die Friedrichshafener auf Elektromobilität und unterstützt mit weiteren Projekten nachhaltige Mobilitätslösungen für die Mitarbeiter. Die aktuellen gesellschaftlichen Themen Gesundheit und Klimaschutz brächten Dynamik in die Verkehrswende, befindet der Anbieter. Der Zulieferkonzern ist allein in Deutschland an zahlreichen Standorten aktiv. Ziel des Tech-Unternehmens sei es, eine saubere und sichere Mobilität zu schaffen, die automatisiert, komfortabel und bezahlbar ist. Auch für die eigenen Mitarbeiter sollten daher nachhaltige Mobilitätslösungen geschaffen werden. Neben einer betriebsinternen Mitfahrbörse und Buspendelverkehren an größeren Standorten mit mehreren Werken fördere man die Nutzung des ÖPNV mit einem Zuschuss. Außerdem schafft das Unternehmen Anreize zur Nutzung von E- oder Hybrid-Fahrzeugen – etwa mit der Installation privater Wallboxes für Dienstwagenfahrer sowie Ladestationen auf den Mitarbeiter- und Besucherparkplätzen. Seit 13 Monaten ermöglichen die Friedrichshafener den Mitarbeitern zudem das Dienstfahrradleasing per Gehaltsumwandlung über Company Bike.

„Das Fahrradleasing trifft den Geist der Zeit! Es fördert die Gesundheit, schont die Umwelt und bietet die Möglichkeit, alternative Mobilitätskonzepte auszuprobieren. Das große Interesse der Mitarbeiter spiegelt sich in den nach wie vor konstant hohen Bestellzahlen wider", meint Petra Haberl, die für das Programm verantwortlich ist.

Die Steigerung der Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit sei einer der wichtigsten Punkte für ein Fahrradleasing-Programm gewesen. Sie sieht gut ausgebildete Fachkräfte als Grundlage und es sei essentiell, diese Mitarbeiter durch Benefits zu halten sowie leichter neue qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Bei ZF nutzen dabei fast 90 Prozent der Mitarbeiter ein elektrifiziertes Bike. Das liege auch daran, dass sich Steuervorteile eher beim Leasing von hochwertigen E-Bikes bemerkbar machen und sich alle Mitarbeiter – dank günstiger Monatsraten – ein solches Pedelec leisten könnten. Zudem stecke in etlichen elektrischen Fahrradantrieben ebenfalls ZF-Technologie.

Der Münchner Bikeleasing-Spezialist hat sein Konzept speziell für Konzerne und Mittelständler entwickelt. Man habe der Firma zugetraut, die Standorte einheitlich zu betreuen und individuell auf die Wünsche einzugehen, lobt Petra Haberl. Außerdem habe das Konzept mit Kombination aus der einfachen digitalen Abwicklung aller Prozesse über das Online-Portal und der persönlichen Rundum-Betreuung gefallen, ebenso wie die vielseitigen Rücknahmeprozesse.

"So können wir sicher sein, dass kein Fahrradfuhrpark auf unserem Gelände entsteht, wenn etwa ein Mitarbeiter vor Ende der Vertragslaufzeit aus dem Unternehmen ausscheidet“, berichtet Haberl aus der Praxis.

Gleichzeitig sei es ZF wichtig gewesen, ein Programm anzubieten, das auch für die Mitarbeiter attraktiv ist – von der individuellen Bike-Beratung, der persönlichen Auslieferung direkt am Firmenstandort bis hin zum mobilen Reparaturservice. Auch Beratung und rascher Unterstützung seien wichtige Faktoren gewesen.

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