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Citroën bringt „SEETROËN“ − eine Brille gegen Reisekrankheit

Simpel, aber effektiv: Mit einer farbigen Flüssigkeit wird ein künstlicher Horizont erzeugt, um den Konflikt der Sinnesorgane in der Wahrnehmung aufzulösen

Mit der neuen Brille soll einem im Fahrzeug nicht mehr übel werden, wenn man nicht aus dem Fenster schaut. | Foto: Citroën
Mit der neuen Brille soll einem im Fahrzeug nicht mehr übel werden, wenn man nicht aus dem Fenster schaut. | Foto: Citroën
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Gregor Soller

Auf langen Fahrten lenkt man sich gern mit mobilen Devices oder Büchern ab. Dabei kann einem schnell übel werden, da die Augen etwas anderes wahrnehmen als der Körper fühlt: Mehr als 30 Millionen Menschen in Europa leiden chronisch an der sogenannten Reisekrankheit (Kinetose), ein Drittel aller Menschen sieht sich mindestens einmal im Leben mit den unangenehmen Symptomen konfrontiert. Citroën hat mit „SEETROËN“ eine Brille gegen Reisekrankheit entwickelt. Das Prinzip ist einfach: Eine farbige Flüssigkeit erzeugt einen künstlichen Horizont, der den Konflikt der Sinnesorgane in der Wahrnehmung auflösen soll.

Nachdem Citroën von einer Lösung erfuhr, die ursprünglich zur Bekämpfung der Seekrankheit entwickelt worden war, beschloss die Marke, das Produkt auf alle von der Reisekrankheit Betroffenen auszuweiten. „SEETROËN“ soll der Reisekrankheit effektiv entgegenwirken – nicht nur in Autos oder Bussen, sondern auch auf Booten und in Flugzeugen. Die „SEETROËN“-Brille basiert auf der „Boarding-RingTM“-Technologie, die vom gleichnamigen Start-up Unternehmen im südfranzösischen Var entwickelt wurde. Die Erfolgsquote dieses patentierten medizinischen Hilfsmittels liegt bei 95 Prozent. Mithilfe einer Flüssigkeit, die sich in Ringen vor den Augen (entlang der Frontalachse, rechts/links) und seitlich der Augen (Sagittalachse, vor/zurück) bewegt, erzeugt die Brille einen künstlichen Horizont, der den Konflikt der Sinnesorgane auflöst, welcher die Symptome hervorruft.

So soll die Brille funktionieren:  Man setzt SEETROËN  auf, sobald die ersten Symptome auftreten.
Nach zehn bis zwölf Minuten ist das Gehirn dank der Brille in der Lage, die Bewegungen, die das Innenohr wahrnimmt, und die Wahrnehmung der Augen, die auf einen unbeweglichen Gegenstand wie beispielsweise ein Smartphone oder ein Buch gerichtet sind, zu synchronisieren. Danach kann man die Brille wieder abnehmen. Sie kann von Erwachsenen und Kindern ab zehn Jahren verwendet werden (ab diesem Alter ist das Innenohr komplett ausgebildet). Die Brille besitzt keine Gläser und kann daher von allen Familienmitgliedern oder Mitreisenden genutzt und auch über einer anderen Brille getragen werden. „SEETROËN“ ist zum Preis von 99 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) im Lifestyle-Webstore von Citroën unter lifestyle.citroen.com erhältlich.

Was bedeutet das?

Ein uraltes Phänomen scheint endlich beseitigt worden zu sein. Man darf gespannt sein, ob sich SEETROËN auch in anderen Marken durchsetzt und wie schnell sich dann Nachahmer finden.

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