&Charge/Elvah Kooperation: Gute Ladedaten für mehr Akzeptanz

Koop zur Verbesserung der Datenqualität rund um Ladestationen soll das Nutzererlebnis verbessern und damit die Akzeptanz der E-Mobilität erhöhen. POI-Fakten und Fotos für leichtere Suche.

So schaut's aus! Mittels Fotos und Beschreibungen wollen die Partner das Nutzererlebnis rund um den Ladevorgang komfortabler gestalten. | Foto: Elvah/&Charge
So schaut's aus! Mittels Fotos und Beschreibungen wollen die Partner das Nutzererlebnis rund um den Ladevorgang komfortabler gestalten. | Foto: Elvah/&Charge
Johannes Reichel

Die Mitmach-Plattform für E-Mobilität &Charge hat die durch ihre Community erhobene Ladestationsdaten sowie Fotos der Säulen ab sofort über die elvah-App verfügbar demacht. Dadurch sollen sich die Datenqualität, Zuverlässigkeit und das Ladeerlebnis im wachsenden E-Mobilitätsmarkt verbessern. Das Start-up elvah bietet eine benutzerfreundliche Ladeapp sowie eine Ladeflatrate. Die Kooperationspartner haben es sich zum Ziel gesetzt, E-Mobilität "massentauglich" zu machen und so die Mobilitätswende voranzutreiben.

"E-Mobilität befindet sich zunehmend im Aufschwung. Durch die unzähligen Marktteilnehmer und gewachsenen Strukturen herrscht jedoch eine Heterogenität, die vor allem die Datenqualität rund um Ladestationen negativ beeinflusst. Bilder von Ladestationen in guter Qualität sind immer noch eine Seltenheit und Ladestationen, die an falschen Adressen gemeldet sind, gehören zum Alltag von E-Autofahrer:innen", skizziert der Anbieter den Hintergrund der Initiative.

Mit ihrer Kooperation wollen die beiden E-Mobilitäts Start-ups den Lademarkt verbessern. Seit dem Markteintritt im Januar 2020 habe &Charge das erste nachhaltige Kundenbindungsprogramm für E-Mobilität in Europa etabliert und eine Community von tausenden von E-Autofahrer*innen aufgebaut. Neben dem Kundenbindungsprogramm fokussiert sich der Anbieter auf das Erfassen, Aufbereiten und Bereitstellen von umfassenden und sogenannten qualitätsgesicherten Ladestationsdaten (sog. POI-Daten).
 

Qualifizierte Daten erleichtern die Suche

In der Kooperation mit elvah stellt man nun hochqualitative und standardisierte Fotos von Ladestationen sowie korrigierte Adressdaten zur Verfügung. Die Lade-App bindet diese Daten direkt ein. Die Datenqualität soll letztlich ein zügigeres Auffinden der Ladesäule ermöglichen.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam in Zukunft den Autofahrer*innen einen deutlichen Mehrwert durch eine hohe Datenqualität liefern können. Unser ‚Crowd-sourcing-Ansatz‘, stellt hierfür die ideale Grundlage dar", glaubt CSO und Co-Founder von &Charge, Simon Vogt, freut sich über die Kooperation.

Der Co-Founder und CEO von elvah, Gowrynath (Gowry) Sivaganeshamoorthy zeigt sich überzeugt, dass man die Datenqualität im Ladenetzwerk nur kollaborativ verbessern könne. Hier müsse die gesamte Industrie an einem Strang ziehen, um die bestehenden Probleme der E-Mobilität zu lösen.

"Silodenken bringt uns hier nicht weiter", meint er.

Außerdem verspreche man sich von der Kooperation noch mehr Bequemlichkeit. Anhand der Fotos erhalten Kund*innen etwa einen Eindruck von den verfügbaren Ladepunkten. Zudem unterstützten die Fotos die Auffindbarkeit der Säulen zusätzlich zur in unserer App bereits erhaltenen Geolocation und Kartenansicht. Auch Umwege für veraltete oder falsche Adressen von Ladestationen entfielen, was indirekt die Effizienz im Betrieb erhöhen soll, wirbt der Anbieter weiter.

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