Charge Amps: Ladetechnik aus Schweden

Charge Amps startet jetzt auch in Deutschland und will mit kompakten Abmessungen und smarten Boxen punkten

Rund und reduziert im Design: Die Ladetechnik von Charge Amps. | Foto: Charge Amps/Kristoffer Samuelsson
Rund und reduziert im Design: Die Ladetechnik von Charge Amps. | Foto: Charge Amps/Kristoffer Samuelsson
Gregor Soller

Mit Charge Amps startet jetzt auch ein schwedischer Ladetechnikspezialist in Deutschland. Bereits 2012 kaufte sich Fredrik Jonsson, der Gründer von Charge Amps, ein Elektroauto und war nach eigenen Angaben etwas frustriert, als er feststellen musste, dass die damalige Ladetechnik weder intelligent war noch nachhaltige Werkstoffe verwendete. So gründete er Charge Amps. Die Technikentwicklung befindet sich im Stockholmer Vorort Solna, die Produktion erfolgt eine Stunde entfernt davon ohne lange Wege. Das Design stammt von Joachim Nordwall (der auch für Koenigsegg tätig ist) und Carl Öjerstam (der auch für Ikea gestaltet).

Skandinavischer Ansatz: Service, nachhaltiges Recycling-Alu und winterfeste Gummimischungen

Der Support steht in dauerhaftem Kontakt mit der Entwicklungsabteilung, was die Nutzerfreundlichkeit fördern soll – von wintertauglichen Gummimischungen der Ladekabel über den Cloud-Service für unkomplizierte Fern-Updates bis hin zum überaus nachhaltigen Recycling-Aluminium.

Eigene Software, einfach nachzujustieren

Außerdem haben die Schweden eine eigene Software entwickelt, bei der auch kleine Änderungswünsche von Kunden oder Service schnell umgesetzt werden können. Außerdem richtet man die Bedienoberfläche am Bedarf der verschiedenen Nutzer aus – ob für Hausverwaltungen in Mehrfamilien-Wohnanlagen, Einzeluser oder internationale Konzerne, die ihren Mitarbeitern das Laden am Arbeitsplatz ermöglichen wollen.

Angeboten wird zum einen die WLAN-fähige Wallbox „Halo“. Sie ist für bis zu elf kW ausgelegt, besonders klein, mit einem 7,5 Meter langen Kabel versehen und hat an der Unterseite zusätzlich noch eine gewöhnliche Steckdose. Die größere Ladestation Aura hat Anschlüsse für zwei Elektroautos und lädt mit bis zu 22 kW. Sie eignet sich für Parkplätze bei Unternehmen oder im öffentlichen Raum.

Charge Amps hat darüber hinaus noch zwei Ladekabel im Programm, die bis zu 20 Ampere liefern. Eines ist für die gewöhnliche Steckdose gedacht, das andere für das Laden mit Typ-1- oder Typ-2-Stecker. Charge Amps hat außerdem noch zwei Ladekabel im Programm, die bis zu 20 Ampere liefern. Eines ist für die gewöhnliche Steckdose gedacht, das andere für das Laden mit Typ-1- oder Typ-2-Stecker.

Was bedeutet das?

Auch Charge Amps profitiert vom Elektroboom und dem damit verbundenen steigenden Absatz der Ladetechnik – und kommt jetzt – mit skandinavischen Ansätzen auch nach Deutschland.

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