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CES: Bosch überwacht das Klima mit „Climo“

Boschs Mikroklima-Monitoring-System „Climo“ erhält den „CES Honoree Innovation Award“ in der Kategorie „Smart Cities“.

Kompakter und kostengünstiger als herkömmliche Messstationen: Bosch "Climo". | Foto: Bosch
Kompakter und kostengünstiger als herkömmliche Messstationen: Bosch "Climo". | Foto: Bosch
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Gregor Soller

Auf der CES platzierte sich Bosch bewusst nicht in der automotive-lastigen North hall, sondern in der „Center Hall“, die eigentlich dem „Smart Home“ respektive der Unterhaltungselektronik gewidmet ist. Dorthin passt auch das Mikroklima-Monitoring-System „Climo“. Es soll Städten helfen, schneller Maßnahmen für die gezielte Verbesserung der Luftqualität zu treffen.

„Climo“ kann Klimadaten in Echtzeit analysieren und baut laut Bosch rund 100 Mal kleiner ist als vergleichbare Geräte, also wirklich „micro“.  Außerdem soll es rund zehnmal kostengünstiger als herkömmliche Systeme sein. Entwickelt wurde es in Kooperation mit Intel. Es setzt auf cloudbasierte Analyse, bündelt kompakte drahtlose Sensoren mit Software und liefert eine Reihe von Daten zur Luftqualität.

Dazu kann „Climo“  zwölf Parameter messen und analysieren. Darunter natürlich Kohlendioxid und Stickoxid, aber auch Temperatur, relative Feuchtigkeit oder die Pollenkonzentration. Die Box kann über 110V/220V-Netz oder 12V DC betrieben werden und soll wetterfest ausgelegt sein.

Was bedeutet das?

Bosch entwickelt die moderne Mobilität auch von der Infrastrukturseite her weiter und präsentiert mit „Climo“ eine sinnvolle und für Kommunen einigermaßen kostengünstige Messeinheit für die wichtigsten Schadstoffwerte in Städten.

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