Werbung
Werbung

CES 2024: Togg stellt Limousine T10F vor

Mit dem T10F stellt Togg dem SUV T10X eine Limousine zur Seite. Bis 2032 will der türkische Hersteller eine Million Autos auf den Straßen haben.

Dem SUV T10X folgt jetzt das "Fastback" T10F. | Foto: Togg
Dem SUV T10X folgt jetzt das "Fastback" T10F. | Foto: Togg
Werbung
Werbung
Gregor Soller

Togg sieht sich nicht als Auto- sondern als „Device-Hersteller“. Der T10F soll je nach Antrieb bis zu 600 km Reichweite bieten und soll in drei Varianten angeboten werden: Als Standard Range RWD (350 km Reichweite mit 52,4 kWh-Akku), Long Range RWD (600 km Reichweite mit 88,5 kWh-Akku) und Long Range AWD (530 km Reichweite ebenfalls mit 88,5 kWh-Akku). In Sachen Power hat Togg massiv draufgepackt: Der Long Range AWD fährt jetzt 320 kW (435 PS) aus zwei Motoren auf, was ihn in 4,6 Sekunden auf 100 km/h schießen soll. Die Modelle mit Heckantrieb nutzen den Togg-typischen 160-kW-Motor.

Im Format zwischen Mittel- und oberer Mittelklasse

Mit 4,83 Meter Länge ist der Wagen eine halbe Klasse kleiner als der VW ID.7: Sein Kofferraum fasst 500 bis 1.350 Liter, beim ID.7 sind es 532 bis 1.600 Liter. Die Basis ist auch hier die C-Segment-Plattform auf der auch das SUV T10X steht - mit einem Monocoque aus hochfestem Stahl – denn der T10F soll eine Fünf-Sterne-Euro-NCAP-Bewertung holen und fährt dafür mehrere Sicherheitssysteme auf und schützt seine Insassen mit sieben Airbags. Als cW-Wert nennt Togg 0,226.

Der Ladehub von 20 auf 80% soll bei beiden Akkus binnen 28 Minuten klappen, DC sollen bis zu 180 kW drin sein. Auch Togg führt jetzt die V2L (Vehicle2Load)-Technologie ein, was den T10F auch zur Stromquelle für weitere Devices machen kann. M. Gürcan Karakaş, der CEO von Togg, erklärte zur Einführung des T10F in Las Vegas:

„Der T10F zeigt unser Engagement, die Mobilitätslandschaft zu verändern, und ist Ausdruck unserer Vision, in der innovative Technologie im Einklang mit nachhaltigem Individualverkehr wirkt und unser aller Leben bereichert. Bei unseren Geräten geht es nicht darum, von A nach B zu gelangen, sondern um umfassende Lösungen, die uns dabei helfen, unseren Alltag einfacher zu bewältigen.“

Und das spielt der ebenfalls von Pininfarina gestaltete T10F innen: Entriegelt wird der Wagen per Smartphone-App oder Keycard. Innen gibt es wie beim T10X ein 12,3-Zoll-Instrumentendisplay und einen 29-Zoll-Touchscreen nebeneinander – das Ganze zieht sich über die komplette Fahrzeugbreite. Die Screens steuert ein Qualcomm Snapdragon-Prozessor.

Dazu kommen diverse Konnektivitäts- und Smart-Living-Lösungen, wie ein mobiles High-Speed-Internet und ein „Trumore“ genanntes Ökosystem, um das Fahrerlebnis zu bereichern. An Bord ist auch eine Weitwinkelkamera, mit der sich Selfies machen und ins Netz stellen lassen. Dazu kommt ein 8-Zoll-Touchpanel. Gegenüber dem T10X wurden Lenkrad, Türverkleidungen und Sitze geändert. Die Anmutung ist auch beim T10F so ertig wie beim T10X, die Preise könnten je nach Kurs der türkischen Lira unter 40.000 Euro brutto starten, nach Deutschland könnte Togg ab 2025 kommen.

Was bedeutet das?

Togg positioniert sich bewusst nicht als Budget-Brand und zeigt immer wieder in Las Vegas Flagge, obwohl man nicht auf den US-Markt zielt. Der Verkauf des T10X im Heimatland Türkei lief vielversprechend an, weshalb es Sinn macht, jetzt bald mit der Limousine nachzulegen.

Werbung
Werbung