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CES 2023: Autonomer Kinderwagen gewinnt Innovation Award

Das kanadische Start-up Glüxkind präsentiert den selbstfahrenden Kinderwagen. Der motorisierte High-Tech-Buggy ist mit Elektromotoren und smarten Funktionen ausgestattet.

Nach drei Stunden Laden bis zu sechs Stunden autonom unterwegs - allerdings nur in Anwesenheit des (elterlichen) Smartphones.| Foto: Glüxkind
Nach drei Stunden Laden bis zu sechs Stunden autonom unterwegs - allerdings nur in Anwesenheit des (elterlichen) Smartphones.| Foto: Glüxkind
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Thomas Kanzler

Geschoben war gestern, der Kinderwagen der Zukunft fährt von selbst. Das nordamerikanische Start-up Glüxkind will so zum Tesla unter den Kinderwagen werden. Der Kinderwagen Ella hat E-Motoren an der Hinterachse und allerlei Funktionen, die den Ausflug mit Kind smarter machen sollen.

Bremshilfe und Zusatzschub

Die Motoren sorgen für zusätzlichen Schub, falls es bergauf geht, und bremst bergab, um zu verhindern, dass das Gefährt ins Schleudern gerät. Highlight ist aber das automatisierte Fahren auf dem Gehweg. Der Kinderwagen ist mit 360-Grad Sensoren ausgestattet, die die Strecke abtasten und Hindernisse erkennen können. So kann das Gefährt mit den Eltern Schritt halten. Es folgt dem Benutzer via dessen Smartphone.

Wippen und Rauschen

Auch weitere Funktionen nimmt der Ella den Eltern ab. Die Eltern können bei einer Pause den Kinderwagen in den Rock-My-Baby Modus schalten und schon wird das Baby sanft vor und zurück geschaukelt. Sollte das zum Einschlafen oder Beruhigen noch nicht reichen, kann der Glüxkind Ella über einen Ton-Generator ein weißes Rauschen erzeugen. Dieses weiße Rauschen ist den Geräuschen im Mutterleib nachempfunden, welche das Baby noch aus der Zeit in der der Gebärmutter kennt.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Buggy und Kinderwagen

Wie bei den meisten Kinderwagen sind auch beim Glüxkind Ella eine Feststellbremse, ein unterer Ablagekorb und eine herausnehmbare Wanne im autokompatiblen Format serienmäßig. Dazu kommen eine Sonnenblende und ein ausziehbares Insektennetz. Das Gefährt kann als Kinderwagen mit horizontalem Boden sowie als Buggy genutzt werden.

Eine dazugehörige App ermöglicht es, jederzeit nachzusehen, wo sich der Kinderwagen befindet. Das wird über einen GPS-Tracker realisiert. Wichtig ist allerding zu wissen, dass der Selbstfahr-Modus nur dann aktiviert werden kann, wenn sich kein Baby im Kinderwagen befindet – das vollständig autonome Baby-Spazieren-Fahren erschien den kanadischen Entwicklern dann doch zu heikel.

Was bedeutet das?

Glüxkind leitet sich vom deutschen Wort Glückskind ab. Wenn die Eltern ihr Baby ein Stück tragen möchten, kann Ella selbständig folgen – und auch die sonstigen smarten Funktionen machen vielleicht manche Eltern glücklicher. Interessenten können bereits 140 Euro anzahlen. Insgesamt soll der Autonome Kinderwagen voraussichtlich umgerechnet etwa 3.000 Euro kosten.

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