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CES 2020: Neues Lebenszeichen von Chrysler

FCA präsentiert auf der CES seine neuesten Technologien in den Bereichen Elektrifizierung, Nutzer-Erlebnis (UX) und Konnektivität – und zeigt mit der Studie Airflow-Vision eine Zukunft für Chrysler auf.

Chryslers Airflow Vision soll die Zukunft der Marke einläuten. | Foto: G. Soller
Chryslers Airflow Vision soll die Zukunft der Marke einläuten. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

FCA gehört zu den Stammausstellern auf der CES: Einst gern nur mit wilden Jeeps ohne Elektrifizierung und digitalen Einflüssen, doch 2020 fährt man dann doch groß auf: Seriennah mit den Plug-in-Hybriden Wrangler 4xe, Renegade 4xe und Compass 4xe. Ab Frühjahr soll geliefert werden, und bis 2022 soll jede Jeep-Baureihe elektrifizierte Modellvarianten bieten.

 

Virtuell durch wildes Gelände pflügen konnte man dagegen in der „Jeep 4x4 Adventure VR Experience". Dabei wird eine der spektakulärsten Offroad-Strecken der USA mit Hilfe von Virtueller Realität (VR) erlebbar gemacht – in einem Jeep Wrangler Rubicon, dessen vier Räder auf Hydraulikplatten stehen. Elektronisch gesteuert, simulieren diese Stempel die Bewegungen des Fahrzeugs.Die Umgebung nehmen die Passagiere über VR-Brillen wahr, die einen hochrealistischen Film mit 360-Grad-Rundumsicht direkt vor die Augen projizieren. Interessant: Nach jedem virtuell bewältigten Fahrabschnitt vergibt die Elektronik Wertungspunkte. Die Fahrer können sich so das Label „Trail Rated" verdienen und ihren Punktestand über die Applikation „Jeep Adventure" auf dem Smartphone abrufen. Auf diese Weise sind Vergleiche mit anderen Teams möglich, die sich der „Jeep 4x4 Adventure VR Experience" gestellt haben. Damit könnte man künftig virtuell wildes Gelände bewältigen, ohne der Umwelt zu schaden. Frage an Jeep: Gibt es die Hydraulikstempel auch für die heimische Garage?

Aber auch die dahinsiechende Marke Chrysler wird dezent wiederbelebt: Die Designstudie Airflow Vision gibt einen Ausblick auf die nächste Generation von FCA-US-Premiumfahrzeugen. Schwerpunkte bildet natürlich auch hier die Interaktion der Passagiere mit der innovativen Technologie während einer Reise mit dem Fahrzeug. Dabei agiert Chrysler hier über großflächige Monitore mit mehrlagigen Grafiken und durchdachten Details und natürlich lassen sich die Anzeigen der Multi-Display-Monitore nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen personalisieren, vereinfachen und neu gruppieren. Die Basis für die Studie bildet der flache Unterboden des Chrysler Pacifica PHEV. Die Karosserie der Designstudie Airflow Vision soll ein Statement zu Chryslers Zukunft sein – wirkte aber bei weitem nicht so ins Detail durchdacht wie die Vision S von Sony…

Konkreter ist da schon das Concept Car Fiat Centoventi, das den nächsten Fiat Panda vorwegnehmen dürfte und die Reaktionen des US-Publikums testen soll: Kleine Autos tun sich hier nach wie vor schwer: Weder Smart noch Fiat 500 konnten hier nachhaltige Markterfolge einfahren. Umso trotziger wirkt da der Slogan: Small is beautiful! Den Smart und Mini für die USA sofort mituntersschreiben würden....

Was bedeutet das?

FCA zeigt ganz konkret die nächsten Schritte von Jeep und Fiat, sollte aber vor allem bei Chrysler mit dem Airflow-Vision den Visionen schnell Taten folgen lassen, bevor sich die namensgebende US-Marke ganz in Luft auflöst!

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