CES 2020: BMW präsentiert die Zukunft des Reisens

Leben statt Fahren: Auf der CES 2020 denkt BMW in Studien darüber nach, wie sich das Mobilitätserlebnis der Zukunft gestalten lässt.

Komfort und Interaktion stehen bei BMW im Fokus künftigen Reisens. | Foto: G. Soller
Komfort und Interaktion stehen bei BMW im Fokus künftigen Reisens. | Foto: G. Soller
Gregor Soller

BMW zeigt in Las Vegas den „BMW-i Interaction Ease“, ein Konzeptfahrzeug mit intuitiver Sprach- und Gestensteuerung sowie Blickerkennung. Neu ist die Blickerkennung des BMW i Interaction Ease: Die künstliche Intelligenz des Fahrzeugs erkennt, was der Fahrgast jenseits der Fensterscheiben fixiert und bietet ihm dazu entsprechende Informationen oder weitere Interaktionsmöglichkeiten an. Außerdem wurden drei BMW X7 wurden mit dem Komfortsitz „ZeroG Lounger“ ausgestattet, der bereits in wenigen Jahren in Serie zum Einsatz kommen wird. Wir waren vor Ort und müssen zugeben: So reist es sich bequemer! Denn der ZeroG Lounger eröffnet tatsächlich neue Möglichkeiten, entspannt zu reisen. Denn man kann den Sitz bis zu einem Winkel von 60 Grad nach hinten neigen, ohne dabei Einbußen bei Komfort und bei der Sicherheit hinnehmen zu müssen. So sitzt man vor allem im Stau oder in Abendstunden viel entspannter.

Außerdem stellte BWM den i3 als „Urban Suite“ vor, der ein komplett auf die Bedürfnisse des Fahrgastes abgestimmtes Mobilitätserlebnis vermitteln soll. Dazu wurden konventionelle i3 bis auf Fahrersitz und Armaturentafel umgebaut und dem Ambiente eines Boutique Hotels nachempfunden – auch hier mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit, womit man der Argumentation Daimlers folgt.

Sitzkisten im Pavillion rundeten den diesmal sehr komfortorientierten BMW-Auftritt ab. Teils waren hier über eine Screen virtuelle Reisen möglich.

Was bedeutet das?

BMW setzte diesmal ganz auf Komfort, wenngleich die Exponate diesmal nicht wirklich innovativ waren. Viel wichtiger wird auch bei BMW sein, was künftig wie – und vor allem wie nachhaltig(!) umgesetzt werden wird. BMW bereitet damit außerdem den Boden für ein neues Bedienkonzept im i Next.

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