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CES 2019: Schaeffler eröffnet seinen Stand gemeinsam mit dem VDA

Bereits einen Tag vor dem offiziellen Messebeginn fanden auf einigen Ständen schon erste Pressekonferenzen statt – darunter auch bei Schaeffler, wo sich VDA-Präsident Mattes auch zur aktuellen Situation in der Branche äußerte.

VDA-Präsident Bernhard Mattes gab eine erste Prognose für 2019 ab und stand Rede und Antwort. | Foto: G. Soller
VDA-Präsident Bernhard Mattes gab eine erste Prognose für 2019 ab und stand Rede und Antwort. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Die CES nutzt Schaeffler einmal mehr, um sein ganzes aktuelles und künftiges Spektrum an Mobilität aufzuzeigen. Besonders spannend ist dabei der Biohybrid in der (Vor-)Serienversion, der mit nur noch geringfügigen Änderungen ab 2020 in Serie gehen könnte. Erste Vorserienfahrzeuge für die Felderprobung sind aber bereits für 2019 geplant. Mit dem Biohybrid möchte der Zulieferer die die Brücke zwischen Pedelec und Pkw schließen und hat dafür nach eigenen Angaben bereits zahlreiche Interessenten. Gestartet werden soll ersten Angaben zufolge mit der Cargoversion, die schneller auf höhere Stückzahlen kommen dürfte und sich trotz eines hohen Preises schneller amortisieren dürfte: In einer Gesamtkostenrechnung tritt sie nämlich auch gegen Pkw an und kommt im Unterhalt deutlich günstiger.

Richtig „erfahren“ konnte man dagegen den „Space Drive“ – ein elektrisch angetriebener „Pod“ mit Achsmotoren und einem Lenkeinschlag von je 90 Grad, in dem sich neben dem Inhaber Georg Schaeffler auch VDA-Präsident Mattes chauffieren lies – und die Stimmung an Bord war trotz gedämpfter Aussichten für 2019 heiter. Mattes prognostiziert für die weltweiten Fahrzeug-Märkte noch ein Wachstum von einem Prozent, das großenteils von Asien respektive China generiert werden dürfte. Die Handelskrise mit den USA sieht Mattes kritisch, aber nicht unlösbar. Zumal auch die US-Autoindustrie den freien Welthandel fordert. Immerhin sei der US-Präsident gesprächsbereit: „Wir sind im Dialog und so lange wir miteinander sprechen, tun wir genau das Richtige.“ Die E-Mobilität sieht er klar als Treiber des Wachstums, denn das Angebot wird wachsen, die Kosten werden sinken und gleichzeitig werde in die Infrastruktur investiert – alle drei Punkte seien essenziell. Zum Thema Infrastruktur forderte er trotzdem noch mehr Engagement des Staates, denn aktuell sei sie nur dort erfolgreich, wo finanzielle Anschubhilfen seitens des Staates geleistet würden. Generell sieht der VDA das Thema „Förderung“ eher kritisch, doch Stand heute würde die Elektromobilität in den Ländern, in denen sie finanziell gefördert würde, extrem wachsen.

Auf die Elektrifizierung ist Schaeffler vorbereitet: Laut Technik-Vorstand Peter Gutzmer habe man sich schon früh entschieden, hier aktiv und nicht reaktiv zu agieren, was der Zulieferer durch eine Reihe weiterer Exponate untermauert. Darunter der Rennwagen-Prototyp „4ePerformance“ mit 1200 PS, der auch die leistungshungrigen US-Amerikaner erfreuen dürfte.

Was bedeutet das?

Auch bei Schaeffler wachsen alte und neue Welt zusammen – wobei die Fokussierung auf der CES ganz klar auf Elektrifizierung und neuen Fahrzeugkonzepten liegt.

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